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TU Berlin

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SE Städte des Lebens - Imaginationen und Strategien urbaner Biopolitik in der Moderne

Stefan Höhne

Städte des Lebens - Imaginationen und Strategien urbaner Biopolitik in der Moderne

Modul 4: Visionen, Innovationen, Identitäten

Freitag 10:00 - 12:00 Uhr  ● HBS 103 ●  Beginn 2.11.2018

Mit den rasanten Wachstum der Städte im 19. Jahrhundert avanciert die Frage nach der Bekämpfung von Krankheiten und der Gesundheitserhaltung der urbanen Bevölkerung zu einem zentralen Feld politischen Handelns.  Im Zuge dessen entstehen nicht nur neue Institutionen und Leitbilder lokaler Gesundheitspolitik und -verwaltung, es formieren sich auch neue Wissens- und Steuerungsmodelle, die auf die Schaffung von hygienischen Körpern, gesunden städtischer Ordnungen wie der Leistungssteigerung ihrer Bewohner_innen ausgerichtet werden. Dies geschieht in so diversen Feldern wie Infrastrukturversorgung und Städtebau, Hygieneverordnungen, der Regulierung des öffentlichen Raums, Reproduktions- und Sexualpolitiken, und vielen mehr.

Das Seminar wird den geschichtlichen Dynamiken und Transformationen städtischer Biopolitiken vom frühen 19. Jahrhundert bis heute nachgehen. Dabei stehen sowohl Innovationen und Akteure der Gesundheitspolitik und -ökonomie im Fokus wie auch die vielfältigen Mikropolitiken des städtischen Alltags. Zugleich bietet der Kurs einen Einstieg in zentrale Theorien zum Verhältnis von urbanen Regierungsformen, Körperpraktiken sowie Alltag und Macht. Neben historischen Phänomenen sollen auch aktuelle Formen und Konflikte urbaner Biopolitik analysiert werden, wie bspw. neue Gesundheits- und Drogenregime, Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie ökologische Ernährung und Infektionskontrolle.

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