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TU Berlin

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Newsletter des CMS | Juni 2010

1. Aktuelles

“Die Stadt im Blick“ – Das CMS auf der Langen Nacht der Wissenschaften am 5. Juni

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Das CMS präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder zentral im Hauptgebäude der TU Berlin (Raum H 1035 - direkt am Lichthof), unter dem Motto „Die Stadt im Blick - wir erforschen Metropolen". Gemeinsam mit der von TGK-Sprecher Harald Bodenschatz initiierten AG Stadtvisionen 1910/2010 thematisiert das CMS dort eine Ausstellung sowie mehrere Vorträge rund um die „Bar 25", eine prominente Zwischennutzung an der östlichen Spree. Lassen Sie sich von StudentInnen des MA Historische Urbanistik mit einer Neuauflage des CMS-Städtequiz sowie mit Filmvorführungen und weiteren Aktivitäten überraschen!

Mehr zum Programm finden Sie hier.

“The City, the Nation and the World around 1900: Imperial Intersections and Colonial Connections” – Workshop am 10. & 11. & 12. Juni 2010

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Öffentliche Keynote: Donnerstag, 10. Juni, 18.30 Uhr, TU Berlin, Hauptgebäude, Raum 1035
David Gilbert (Royal Holloway, University of London): "A short history of modern London in wrought iron: Art, empire and social exclusion on Hungerford Bridge"

Dieser Workshop, organisiert von den TGK Fellows Sasha Disko und Tim Opitz, untersucht die Schnittstellen der sich zugleich globalisierenden und nationalisierenden Welt um 1900 in europäischen und außereuropäischen Städten. Im Fokus stehen die Prozesse von Kolonialisierung, Imperialisierung und deren Repräsentationen in der Rückwirkung auf die Stadt. David Gilbert, Professor für urbane und historische Geographie an der Universität von London, eröffnet den Workshop am Donnerstagabend mit einer öffentlichen Keynote. Die Hungerford Brücke in London dient ihm dabei als Palimpsest des modernen Londons, an dem man das vielschichtige Verhältnis zwischen moderner Stadt und Empire ablesen kann. Die zentrale Frage - welche Rolle die Stadt in diesen Transformationsprozessen eingenommen hat und wie sie von diesen geformt wurde - wird an den Folgetagen anhand von Fallstudien zu Berlin, Dar-es-Salaam, New York u.a. eingehend erörtert.  

Mehr Informationen finden sie hier.

Jahreskonferenz des Transatlantischen Graduiertenkollegs Berlin – New York: „Transatlantic Perspectives on the Metropolis“ – 17. & 18. Juni 2010

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Am 17. und 18. Juni lädt das TGK Berlin - New York zu seiner sechsten internationalen Jahreskonferenz an die TU Berlin. Unter dem Blick "Transatlantic Perspectives on the Metropolis" will die Konferenz Kernfragen des Graduiertenkollegs der vergangenen 5 Jahre zusammenfassend reflektieren und die drei Themenschwerpunkte des transatlantischen Austauschs („Transatlantic Research"), des Stadt- und Metropolenkonzepts („The Metropolis") und der Früchte interdisziplinären Zugangs („Interdisciplinarity") mit Stadtforschern aus dem In- und Ausland diskutieren. Ansprechpartnerinnen sind Elisabeth Asche (Koordinatorin des Kollegs) und Sasha Disko (Postdoc im Kolleg).

Das Programm finden Sie hier.

Beitrag von Georg Wagner-Kyora (CMS) am 23. Juni um 19.30 in der Sendung "Zeitreisen" im Deutschland Radio

Im Jahr 1960 setzte das sogenannte Abbaugesetz, wodurch das "System der Wohnungszwangswirtschaft" abgeschafft wurde, eine entscheidende Zäsur des Wohnungsmarktes in Westdeutschland. Welchen Stellenwert diese mutige und umstrittene Initiative der damaligen Bundesregierung im Kontext der deutschen Sozialpolitik einnahm, wird in dieser Radiosendung ebenso erörtert, wie Fragen nach den Interessenkollisionen, der Entwicklung der Innenstädte sowie den Auswirkungen auf die Bevölkerung.  
Der Beitrag für Deutschland Radio von Georg Wagner-Kyora unter dem Titel "Das Abbaugesetz von 1960 - 50 Jahre Wegfall der Wohnungszwangswirtschaft in Westdeutschland" wird am 23. Juni um 19.30 Uhr gesendet.

Veranstaltungsreihe „StadtStart – Perspektiven im Arbeitsfeld Stadt“

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Stadt als Forschungsfeld und Gestaltungsraum, Stadt als Beruf und Berufung: Mit seiner Vortragsreihe „StadtStart" eröffnet das CMS auch in diesem Sommersemester wieder spannende Perspektiven im Arbeitsfeld Stadt. Alle 14 Tage geben Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft Einblicke in ihre Tätigkeitsbereiche rund um die Stadt. Neben klassischen Berufsfeldern werden bei „StadtStart" auch ungewöhnliche Tätigkeiten und Ideen vorgestellt. 

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen!!

Das komplette Programm finden sie hier

Workshop zum Thema "Putting Strategies and Tactics against Gentrification into Practice". 6. July im CMS

Alessandro Busà, TGK-Fellow am CMS, veranstaltet am 6. July 2010 am CMS einen Workshop zum Thema "Putting Strategies and Tactics against Gentrification into Practice". Zwei seiner geladenen Gäste sind Loretta Lees (Professorin für Humangeographie am King's College, London) und Tom Angotti (Professor für Stadtplannung am Hunter College, City University of New York). 

Weitere Informationen demnächst auf www.metropolitanstudies.de

„Migrantenerfahrungen, gesellschaftliche Leitbilder und Urbanität im Wandel“: Gunilla Fincke, 7. Juli 2010, 11.00 Uhr s.t.

Aus aktuellem Anlass am CMS: Infolge der Präsentation des ersten „Integrationsbarometers" diskutiert Gunilla Fincke, Geschäftsführerin des Sachverständigkeitsrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration, die öffentlichen Reaktionen auf den gerade publizierten Expertenbericht. Welche Rolle spielen darin Urbanität und städtischer Raum?

"Der 'eigenlogische' Forschungsansatz in der sozialwissenschaftlichen Stadtforschung: Rekonstruktion - Kritik - Alternativen" | 26. & 27.11.2010

Gegenwärtig wird in der sozialwissenschaftlichen Stadtforschung das Postulat einer "Eigenlogik der Städte" als forschungsleitender Ausgangspunkt für Untersuchungen zum Themenkomplex 'Stadt' angeboten. Aufgrund der breiten Rezeption des 'eigenlogischen' Forschungsansatzes laden Anne Vogelpohl und Jan Kemper (beide TGK-Fellows am CMS) zu Beiträgen für eine Tagung ein, die dessen theoretische, methodische und empirische Grundlage hinterfragen soll. Dabei geht es auch darum, den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Nährboden des 'eigenlogischen' Forschungsansatzes näher zu bestimmen und Alternativen in Hinblick auf dessen analytische Schwächen zu formulieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.


2. Rückblick

„Trains, Stations and Urban Development – the Case of Berlin, Germany“

Vom 11. bis 20. März waren fünfzehn Stadtplanungsstudenten von der University of Southern California (USC) aus Berlins Schwesterstadt Los Angeles zu Gast an der Architekturfakultät der TU Berlin und am CMS. 

Sie kamen als Teilnehmer des vom DAAD-geförderten und von der CMS-Forscherin Deike Peters gemeinsam mit Paola Alfaro d`Alencon (Habitat Unit der TU) und Rafael Pizarro (M.A. Urban Design) koordinierten internationalen Studienprojektes "Trains, Stations and Urban Development - The Case of Berlin, Germany"; seitens der TU waren acht Urban Design Studenten beteiligt. Der Fokus lag auf aktuellen Entwicklungen rund um den Berliner Hauptbahnhof. Öffentlich präsentiert wurden die Ergebnisse der studentischen Arbeiten am 19. März auf der von der Checkpoint Charlie Stiftung mit geförderten Veranstaltung "Re-Imagining Berlin From Los Angeles? | A Transatlantic Conversation about Sustainable Urban Design, Culture-Led Urban Revitalization & Transit Oriented Development" (mehr dazu hier). Abermals präsentiert wurden die Arbeiten Anfang Mai in der Kunstgalerie „gallery727" in Downtown Los Angeles - als "Berlin - Los Angeles Temporary Lab".
Über das Projekt wurde seitens der Presseabteilung der USC ausführlich berichtet.
Mehr dazu hier.

„Globale Migration und die Transformation der Metropolen“

Die Kosmopolitisierung der großen Städte? Individuelle Mobilität und Massenmigration erfassen Eliten und breite Bevölkerungsschichten, doch weithin unter sehr ungleichen Bedingungen. Das Spannungsfeld (groß)stadtbezogener Migrationsforschung und aktueller Integrationspolitik diskutierten im Mai die StudentInnen der Historischen Urbanistik mit Gästen aus der Praxis und Nachwuchsforschung. So berichtete zunächst Havva Arik, als Diplompflegewirtin aktiv bei der Unabhängigen Patientenberatung, von den Alltagserfahrungen von Migrantinnen - etwa dem kulturell kodierten Umgang mit Krankheit, den bürokratische Hürden, den sprachlichen Herausforderungen.

Warum sich die Großstadt dennoch in besonderer Weise als Identifikationsraum für die nachkommenden Generationen von MigrantInnen zu eignen scheint? Hierzu präsentierte Viola-Donata Rauch, TGK-Fellow am CMS, pointiert die wichtigsten Forschungskontroversen der jüngsten Zeit. Riza Baris Ülker, ebenfalls TGK-Fellow am CMS, schließlich stellte seine Forschungsthesen zur Konstruktion des „ethnic entrepreneurs" zur Diskussion - dokumentiert am Beispiel türkischer MigrantInnen in Berlin. Mehr zum Seminar und seinen Gästen: oliver.schmidt@metropolitanstudies.de.

„Die Stadt im Licht der Diskurstheorie“ – Gastvortrag

Am 25. Januar hielt Zdzislaw Wasik, Rektor der Hochschule für Philologie Wroclaw/Breslau, auf Einladung von Dagmar Thorau (CMS) und Roland Posner (Arbeitsstelle für Semiotik, TU Berlin) einen Vortrag zu "Die Stadt im Licht der Diskurstheorie" und erörterte anschließend mit den Graduierten und Studierenden des CMS semiotische Perspektiven auf die Stadt.


3. Personalia

Emily Bereskin

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Emily Bereskin
, PhD-Studentin am Bryn Mawr College, ist neue Assoziierte im Transatlantischen Graduiertenkolleg.
Emily schreibt derzeit in Berlin an ihrer Dissertation "Tourism and the Built Environment in Post-conflict Cities: A Study of Berlin, Belfast, and Beirut". Herzlich willkommen, Emily!

Hillary Angelo

Ganz herzlich begrüßen möchten wir an dieser Stelle ebenfalls unsere Gastwissenschaftlerin im Graduiertenkolleg Hillary Angelo. Hillary ist Ph.D Studentin von Neil Brenner an der New York University und wird von Ende Mai bis Ende Juli 2010 am CMS zu Gast sein. Wir wünschen ihr eine produktive und interessante Zeit in Berlin!

Miriam Driessen

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Miriam Driessen, Absolventin unseres MA-Studiengangs Historische Urbanistik ´09, hat nach mehrmonatigem Forschungsaufenthalt in China nun ein Promotionsstipendium an der University of Oxford erhalten. In ihrer Studie "Telling Peasants Apart. Social Stratification and the (Post-)Peasant Society in China" wird sie die zunehmende soziale Ungleichheit innerhalb der bäuerlichen Bevölkerung im Zusammenhang mit den Urbanisierungs- und Migrationsprozessen in China untersuchen. Wir gratulieren herzlich zum Stipendium und wünschen Miriam für ihre weiteren Forschungen alles Gute! 


4. Impressum

Herausgeber: Oliver Schmidt (V.i.S.d.P.)/Center for Metropolitan Studies
Redaktion: Elisabeth Asche, Antonio Carbone, Rachel Marks

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Center for Metropolitan Studies (CMS)
Ernst-Reuter-Platz 7
10587 Berlin
Tel. + 49 (0)30 31428400
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