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TU Berlin

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Die Wohnungsfrage in Ost und West. Wohnungspolitik, Architekten und experimentelle Wohnsiedlungen in Ungarn und in der BRD 1948-1960

Gefördert von der Alexander von Humboldt-Stiftung

„Das Wohnen ist die Weise, wie die Sterblichen auf der Erde sind.“ (Martin Heidegger)

Die Wohnungsfrage ist wieder aktuell. Die steigenden Mieten und Wohnungspreise machen das Beschaffen von annehmbaren und bezahlbaren(!) Wohnungen für immer größere Teile der Bevölkerung problematisch. Ziel des Vergleichs ist, die Antworten auf die Wohnungsfrage und deren Auswirkungen zwischen 1945 und 1960 in der BRD und Ungarn zu analysieren. Nicht nur die Wohnungsnot, sondern auch das Wissen über das „richtige Wohnen“ war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts global verbreitet und wirkungsmächtig. Das Globale dieses Phänomens macht es möglich, die „nationale“ Adaptierung der transnationalen Konzepte von Wohnen, Wohnungsbau zu untersuchen. Die Untersuchung dieser Fragen ist umso wichtiger weil die damals gegebene Antworten bis heute das Leben der Menschen beeinflussen.

Die zwei ausgewählten Vergleichseinheiten (Ungarn und Westdeutschland) repräsentieren zwei Gesellschaftssysteme, deswegen helfen die Ergebnisse der Forschung auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Lösungen und Reaktionsweisen zu beschreiben und so das Menschenbild der Systeme sowohl theoretisch als auch in der Praxis festzuhalten. Die ausgewählten drei Forschungsebenen (politische Ebene, professionelle Ebene und die Ebene der Wohnsiedlungen und ihrer BewohnerInnen) kombinieren systematisch makro- und mikro-Zugangsweisen, deren  Verbindung in der Fachliteratur oft vernachlässigt wird. So wird es möglich, die Wirkung und Reichweite der professionellen Diskurse, staatliche Konzepte im Kontext des „Eigensinns“ der Bewohner zu kontrollieren, zu interpretieren. Die Analyse der Interaktionen und Transfers zwischen den einzelnen Ebenen und Ländern ist ein wichtiger Teil des Projekts.

Projektmitarbeiter

Projektleitung: Dr. Márkus Keller

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