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TU Berlin

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Christoph Bernhardt

Urban Governance, Daseinvorsorge und städtische Selbstverwaltung im 19. und 20. Jahrhundert

Mi 10 – 12  •  TEL 304  •  Beginn: 24.10.

Die Privatisierung bisher kommunaler Dienstleistungen zählt heute zu den überaus kontrovers diskutierten stadtpolitischen Themen auf EU-Ebene wie in den deutschen Kommunen. Im Zusammenhang mit dem grundlegenden Wandel des Sozialstaates gewinnen dabei auch die Geschichte der städtischen Daseinsvorsorge und des kommunalen öffentlichen Sektors wieder verstärkt Aufmerksamkeit. Das Seminar soll die historischen Debatten und Argumente für und wieder die Erbringung von Dienstleistungen in kommunaler Trägerschaft und deren wichtigste Varianten im Kontext der kommunalen Selbstverwaltung diskutierten. Als exemplarische Politikfelder werden vor allem die Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie die Wohnungspolitik näher betrachtet.

Literatur:
Wolfgang Krabbe: Die deutsche Stadt im 19. und 20. Jahrhundert, Stuttgart u.a. 1989; Horst Matzerath: „Kommunale Leistungsverwaltung“. Zu Bedeutung und politischer Funktion des Begriffs im 19. und 20. Jahrhundert, in: Hans Heinrich Blotevogel (Hg.): Kommunale Leistungsverwaltung und Stadtentwicklung vom Vormärz bis zur Weimarer Republik, Köln/Wien 1990, S. 3-24; Hilmar Bärtel: Wasser für Berlin, Berlin 1997; Martin Wagner 1885- 1957. Wohnungsbau und Weltstadtplanung. Die Rationalisierung des Glücks, Berlin 1985.

Der Seminarplan als PDF zum Herunterladen

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