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TU Berlin

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Dagmar Thorau

Stadt und Naturgewalt: Stadtkatastrophen in Antike, Mittelalter und Neuzeit


Mi 12 – 14  •  TEL 1011  •  Beginn: 24.10.

Städtische Zentren als hochkomplexe und zugleich fragile Gebilde sind in besonderem Maße gefährdet und gefordert, wenn die Natur ihre destruktiven Potentiale entfesselt: Indem Erdbeben, Vulkanausbrüche und Flutwellen in Ballungsräumen ihre verheerendsten Wirkungen zeigen und das Naturereignis hier deutlicher als anderswo als Naturkatastrophe entgegentreten kann, sind die Städte im Hinblick auf die Vorbeugung und das Management einer solchen Katastrophe auch auf exponierte Weise beansprucht. Anhand ausgewählter Fallbeispiele aus unterschiedlichen Epochen soll untersucht werden, welche Präventionsmaßnahmen überhaupt vorgesehen waren, über welche technischen, mentalen und sozialen Bewältigungsstrategien man verfügte, wie der Katastrophendiskurs geführt wurde, welche Deutungskategorien Anwendung fanden und inwiefern sich die Wahrnehmung solcher Katastrophen im Lauf der Zeit verändert hat.

Literatur:
D. Groh/ M. Kempe/ F. Mauelshagen (Hgg.), Naturkatastrophen. Beiträge zu ihrer Deutung, Wahrnehmung und Darstellung in Text und Bild von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, Tübingen 2002; H. Günther, Das Erdbeben von Lissabon und die Erschütterung des aufgeklärten Europa, Frankfurt a.M. 2005; K. P. Jankrift, Brände, Stürme, Hungersnöte. Katastrophen in der mittelalterlichen Lebenswelt, Stuttgart 2003; H. Sonnabend, Naturkatastrophen in der Antike. Wahrnehmung, Deutung, Management, Stuttgart/Weimar 1999.

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