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TU Berlin

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Christoph Bernhardt

Akteure der Stadtproduktion: Terrainunternehmer, Kommunalpolitiker und Baugenossenschaften 1900 - 1939

Modul 5: Ressourcen und Dynamik der Stadtentwicklung

Mi 12-14 Uhr • TEL 304 • Beginn: 20.10.2010

Die Kooperation von privaten Grundstücksfirmen und Kommunalpolitikern im Rahmen einer liberalistischen Stadtproduktion sowie die Reformentwürfe von Baugenossenschaften sind für die Zeit vor 1914 gut erforscht und gewinnen heute wieder an Aktualität. Weniger bekannt ist, dass die gleichen Akteure in den 1920er Jahren ihre Zusammenarbeit unter Einbeziehung der gemeinnützigen Wohnungsbauunternehmen in einer gemischtwirtschaftlichen „Weimarer Städtebaukoalition" fortsetzten. Erst die Weltwirtschaftskrise und die Zerschlagung der Unternehmen durch die Nationalsozialisten setzte dieser Kooperation ein Ende. Das Seminar soll den Formwandel der Stadtproduktion zwischen der Jahrhundertwende und dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel wichtiger Unternehmen und Personen analysieren und dabei den Blick über Berlin hinaus auch auf andere deutsche Städte richten.

Literatur: Harald Bodenschatz/ Jörn Düwel/ Niels Gutschow/ Hans Stimmann: Berlin und seine Bauten. Teil 1: Städtebau. Berlin 2009; Jan Volker Wilhelm: Das Baugeschäft und die Stadt : Stadtplanung, Grundstücksgeschäfte und Bautätigkeit in Göttingen (1861-1924). Göttingen 2006. Christoph Bernhardt, Vom Terrainhandel zur Weimarer Städtebaukoalition, in: Heinz Reif (Hg.): Berliner Villenleben. Die Inszenierung bürgerlicher Wohnwelten am grünen Rand der Stadt um 1900. Berlin 2008, S. 71-92.

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