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TU Berlin

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Dorothee Brantz

Die vertikal vernetzte Stadt: Zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Wolkenkratzern

Modul 6: Stadt im Netz

Die 12-14 Uhr • TEL 304 • Beginn: 20.10.2010

Wolkenkratzer sind ein metropolitanes Phänomen. Sie faszinieren uns, aber sie befinden sich auch ständig in der Kritik. Ihre Entstehung und Entwicklung steht in engem Zusammenhang mit dem Aufstieg westlicher, besonders amerikanischer, Metropolen und Gesellschaftsstrukturen sowie mit deren weltweiter Verbreitung. In diesem Seminar werden wir die Geschichte der Wolkenkratzer von ihren Anfängen im späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart betrachten und werden auch einen Blick in die Zukunft der vertikalen Stadt wagen. Was ist überhaupt ein Wolkenkratzer? Warum entstanden sie und wieso werden sie weiterhin gebaut? Zur Beantwortung dieser Fragen werden wir den Einfluss technischer Entwicklungen, kultureller Aspekte, ökonomischer und ökologischer Faktoren sowie städtebaulicher Gegebenheiten analysieren. Welche Wechselbeziehungen bestehen zwischen diesen speziellen Gebäudetypen und dem historischen Wachstum von Städten? Inwiefern drücken Wolkenkratzer die zunehmende Vernetzung globaler Metropolen aus? Welche Rolle spiel(t)en Wolkenkratzer im Stadtmarketing, im Wettbewerb um städtische Superlative, aber auch in Debatten um die Qualität urbaner Räume sowie die Folgen globaler Erwärmung? Neben unseren wöchentlichen Diskussionen werden wir in einem gemeinschaftlichen Projekt einen Katalog bedeutender Wolkenkratzer anhand unserer eigenen Kriterien erstellen.

Literatur: George Douglas, Skyscrapers: A Social History in America, London 1996; Andres Lepik, Wolkenkratzer, München 2005; Roger Shepherd (Hg.), Skyscraper: The Search for an American Style, 1891-1941, New York 2003.

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