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TU Berlin

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Christoph Bernhardt

Biographische Muster und politische Strategien in der kommunalen Wohnungspolitik und Stadtplanung 1930-1950

Modul 1: Governance und Public Sector

Mi 10-12 Uhr • TEL 304 • Beginn: 19.10.2011

Seminarplan

Die nationalsozialistische Herrschaft führte, vor allem an ihrem Anfang und Ende, in den deutschen Städten zu grundlegenden Paradigmenwechseln in Wohnungspolitik und Städtebau. Zudem verursachte die Verdrängung des Leitungspersonals aus Kommunalpolitik, Planung, Wohnungs- und Bauwirtschaft einen fundamentalen personellen Umbruch bei den Gruppen der Architekten, Planer, Wohnungsmanager und Politiker, dessen Folgen noch die frühe Bundesrepublik stark prägten. In dem Seminar sollen am Beispiel ausgewählter deutscher Städte Strategien von Herrschaft und eigensinnigem Handeln, wichtige planerische und (wohnungs-) politische Projekte sowie (gruppen-) biographische Verhaltensweisen und Schicksale als Teil der politischen Transformation über die Epochengrenzen von 1933-45 hinweg analysiert werden. Neben den historischen Grundlinien werde auch neuere Ansätze zur „Generationalität" und Netzwerkforschung diskutiert.

Literatur:
Wolfgang Ribbe (Hg.): Geschichte Berlins, Band 2, 3. Aufl. Berlin 2002; Günther Schulz: Bundesrepublik 1949 - 1957: Bewältigung der Kriegsfolgen (Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945 Bd. 3), Baden-Baden 2006; Harald Bodenschatz/ Jörn Düwel/ Niels Gutschow/ Hans Stimmann: Berlin und seine Bauten. Teil 1: Städtebau. Berlin 2009.

Zusatzinformationen / Extras

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