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Dagmar Thorau

Orte des Heiligen. Religion und Kirche in der europäischen Stadt

Mo 12-14  •  TEL 1011  •  Beginn 23.04.

„Wann immer wir in einer Region mit keimender Stadtentwicklung in der Alten oder der Neuen Welt die charakteristische Stadtgestalt zu ihren Ursprüngen zurückverfolgen, treffen wir auf ein rituelles Zentrum“ – in dieser Radikalität wird man der These Paul Wheatleys keinesfalls zustimmen; entschlüsseln wir allerdings jenseits der Streitfrage nach ihren Ursprüngen die Stadt als Palimpsest ihrer Entwicklungsperioden, ist die prägende Kraft der Religion unübersehbar: Verlangten zunächst die Tempel, Synagogen, Moscheen und christlichen Kirchen als Wohnungen des Gottes und Stätten seiner Verehrung nach exponierten topographischen und architektonischen Lösungen, so formten darüber hinaus die Erfordernisse der Zeremonien, Prozessionen und Feste, der Unterbringung und Versorgung der Gottesdiener wie der anreisenden Gläubigen und nicht zuletzt das Repräsentationsbedürfnis und die Konkurrenz religiöser und weltlicher Machthaber sowie der Bürgerschaften selbst die städtischen Räume und Strukturen vielerorts weit über die heiligen Bezirke hinaus. Anhand vielfältiger Beispiele aus Antike, Mittelalter und Neuzeit soll in diesem Seminar die Bedeutung der Religion in der Geschichte der europäischen Stadt vorgestellt und analysiert werden.

Der Seminarplan als PDF zum Herunterladen [1]

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