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TU Berlin

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Noa Ha

Routen und Routinen - Infrastrukturen von Märkten, Wissen und Kontrollen

Modul 6: Stadt im Netz

Di 10-12 Uhr • HBS 103 • Beginn: 22.04.2014

Die Annäherung an die Stadt im Netz erfolgt über die Fokussierung auf verschiedene Netze. Diese werden hier als Infrastrukturen von Menschen, Märkten, Wissen und Kontrollsysteme begriffen. Dieser Annäherung werden post- und dekoloniale, rassismuskritische und politökonomische Ansätze zugrunde gelegt, um die Artikulation von Vernetzung im Sinne einer räumlichen Produktion durch Infrastruktur zu begreifen. Mithilfe dieser Ansätze wird ein Zugang zur Produktion von Stadt und Infrastruktur in asymmetrischen Machtverhältnissen gewählt, um die Funktion und Relevanz dieser Infrastrukturen für die verschiedenen Körper einer Stadt bewerten und einordnen zu können.

Bevor das Seminar sich den spezifischen Netzen zuwendet, wird sich einführend mit der Frage von Stadt befasst und danach gefragt welche Städte sich vernetzen und in Austausch geraten, um die wissensgeographischen Bezüge von Stadt zu reflektieren. Im weiteren Verlauf stehen folgende Fragen im Zentrum: Auf welche Infrastrukturen greifen spezifische Märkte in ihrer Vernetzung zurück, welche werden unterlaufen oder stabilisiert? Welches Wissen wird vernetzt und musealisiert? Welche Relevanz besitzt die Stadt bzw. der Prozess der Urbanisierung für die Kontrolle von Netzen (sozialen, politischen, kulturellen, ökonomischen)?

 

Einführende Literatur:

Mignolo, Walter (2000): The many faces of cosmo-polis: Border thinking and critical cosmopolitanism, in: Public Culture 12, S. 721–748.

Simone, AbdouMaliq (2004): People as infrastructure: intersecting fragments in Johannesburg, in: Public Culture 16, S. 407–429.

Graham, Stephen (2011): Cities Under Siege: The New Military Urbanism, Verso Books.

 

 

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