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TU Berlin

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Noa Ha

Postkolonialer Urbanismus

Modul 7: Methodik und Projektarbeit

Mi 16-18 Uhr •  Beginn 15.04.2015  •  Raum HBS 103

In der postkolonialen Stadt finden bis heute die Prozesse der Urbanisierung in ihren räumlichen und temporalen Bezügen zwischen einst kolonisierenden und kolonisierten Menschen und  Gebieten statt. Viele europäische Städte wie Madrid, Paris, London, Berlin u. a. sind in ihrer Geschichte mit den geographischen Bezügen von ‚hier‘ und ‚dort‘

verflochten. Diese Verflechtungen finden sich in Straßennamen, Kolonialdenkmälern, medizinischen und wissenschaftlichen Archiven, ethnologischen Sammlungen, Universitäten und vielen anderen Orten wieder. Grundlagen für das Seminar bilden Textarbeit zu postkolonialer Theorie, Exkursionen zu (post)kolonialen Orten und Interviews mit Expert_innen. Ergebnisse des Seminars sind die Erstellung einer Karte zu postkolonialen Orten in Berlin und die Erarbeitung eines stadtweiten Erinnerungskonzeptes. Das Projektseminar findet in Kooperation mit dem Verein Berlin Postkolonial e.V. (http://www.berlin-postkolonial.de/cms/) und Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (http://isdonline.de/) statt.

 

Literatur:

Diallo, Oumar und Joachim Zeller, 2013: Black Berlin: Die deutsche Metropole und ihre

afrikanische Diaspora in Geschichte und Gegenwart.

Ha, Kien Nghi, 2012: Die fragile Erinnerung des Entinnerten - Essay | bpb.,

http://www.bpb.de/apuz/146985/die-fragile-erinnerung-des-entinnerten?p=all.

Stoler, Ann L., 2008: Imperial debris: reflections on ruins and ruination. Cultural

Anthropology 23: 191–219.

 

 

 

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