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TU Berlin

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SE bauhaus100-Netzwerke

Celina Kress

SE bauhaus100-Netzwerke

Modul 6: Stadt im Netz

Mi 16-18 Uhr • HBS 103 • Beginn: 10.04.2019

1919 gründete Walter Gropius das Bauhaus in Weimar. Ziel dieser Schule war es, den Bau der Zukunft zu schaffen, ein räumliches Gebilde, an dem Architekten, Bildhauer und Maler gleichberechtigt mitwirken sollten. Als Sinnbild dafür galt ihm die gotische Kathedrale, ein Bauwerk, das nur durch die Kooperation vieler hatte entstehen können: Auftraggeber, Spender, planende und leitende Architekten und Baumeister sowie viele Handwerke. Bruno Taut hatte die Idee eines Baus der Zukunft als Gesamtkunstwerk bereits im 1918 gegründeten Arbeitsrat für Kunst formuliert, der eng mit der Novembergruppe und dem Deutschen Werkbund zusammen arbeitete. Einige der im Arbeitsrat vertretenen Architekten schlossen sich später zur Gläsernen Kette zusammen oder waren ab 1926 Mitglieder im Ring. All diese Verbindungen Kreativer sind Impulsgeber oder Korrespondenzzirkel des Bauhauses gewesen. Diese neuartige Handwerksschule wiederum zeichnete sich durch die besondere Vielfalt von Arbeitsweisen, Standpunkten, Erzeugnissen, Ideen und Formensprachen aus.

Im Seminar erkunden Sie vielfältige Stränge der „Bauhaus-Netzwerke”, und Sie gehen den Spuren dieser Netzwerke seit 1919 bis in die Gegenwart nach.

Literatur:
Winfried Nerdinger: Das Bauhaus. Werkstatt der Moderne, München 2018; Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918-1935, Katalog und Ausstellung in der Berlinischen Galerie (bis 11. März); Anja Baumhoff / Magdalena Droste (Hg.): Mythos Bauhaus. Zwischen Selbsterfindung und Enthistorisierung, Berlin 2009; Bauhaus-Archiv Berlin (Hg.): bauhaus global, Berlin 2010.

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