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TU Berlin

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Christoph Bernhardt

Kommunalpolitik und öffentlicher Sektor im Sozialstaat des 20. Jahrhundert

Do 10-12   •   MA 642   •   Beginn: 26.10.

Der Sozialstaat hat sich in Europa wesentlich aus der städtischen Daseinsvorsorge und dem kommunalen öffentlichen Sektor entwickelt. Arbeitslosenfürsorge, Wohnungspolitik und andere städtische Sozialleistungen waren dabei nie nur bloße Felder der Sozialpolitik, die von Dezernenten und Beamten verwaltet wurden, sondern immer auch mit eher autoritären oder stärker kooperativen Politikmodellen verbunden. Das Seminar wird verschiedene historische Varianten des „Stadtmanagements“ und des kommunalen Sektors in der Weimarer Republik, der DDR, der Bundesrepublik sowie ausgewählten europäischen Städten betrachten, wobei der kommunalen Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Dabei werden auch neuere Ansätze der „Governance“-Forschung herangezogen und in Bezug zu historischen Entwicklungslinien und aktuellen Debatten in der EU über die Daseinsvorsorge als Teil des „europäischen Sozialmodells“ gesetzt.

Literatur:
Hans Günter Hockerts (Hg.): Drei Wege deutscher Sozialstaatlichkeit. NS-Diktatur, Bundesrepublik und DDR im Vergleich, München 1998; Arthur Benz: Vom Stadt-Umland-Verband zu „regional governance“, in: Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften, 40/20001, Bd. 2, S. 55-71; Martin Wagner 1885-1957. Wohnungsbau und Weltstadtplanung. Die Rationalisierung des Glücks, Berlin 1985; Geschichte des Wohnens, Bd. 5: Von 1945 bis heute. Aufbau – Neubau – Umbau, hg. von Ingeborg Flagge, Stuttgart 1999.

Der Seminarplan als PDF zum Herunterladen

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