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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Dagmar Thorau / Florian Urban

Von der Utopie zur Stadtplanung: Zur Ideen- und Entwicklungsgeschichte der europäischen Stadt von der Antike bis zur Moderne

Mi 14 – 16  •  TEL 304  •  Beginn: 24.10.

Nur um des nackten Überlebens willen seien die Städte ursprünglich entstanden, räumt Aristoteles ein; die allein unter den Bedingungen städtischer Kultur mögliche Entfaltung allen kreativen Potentials aber, fährt er fort, habe die Menschen an dem aus der Not geborenen Konzept festhalten und es als „vollkommene Lebensform“ perfektionieren lassen. In den urbanen Zentren entfaltete sich das, was die Autoren der Antike ebenso wie die des Mittelalters, der Renaissance und des Barock als das Wesen ihrer Zivilisation verstanden. Das Wechselspiel von erdachten Utopien und konkreten Plänen bestimmte die europäischen Städte dabei seit ihren Anfängen. Das Ensemble aus heiligen und profanen Orten, aus Straßen und Plätzen, Villen und Mietskasernen, Amtsgebäuden und Räumen der Freizeitkultur wurde in unterschiedlicher Weise geplant und gleichzeitig als Ausdruck menschlicher Ordnung und Spiegel des Zusammenlebens theoretisiert.
Das Seminar behandelt ausgewählte Diskurse des Städtischen in Theorie und Praxis und setzt sie in einen epochenübergreifenden Vergleich. Die ideellen und materiellen Voraussetzungen der Verstädterung werden ebenso behandelt wie unterschiedliche Konzepte von Öffentlichkeit, Herrschaft, Infrastruktur und Kommunikation.

Der Seminarplan als PDF zum Herunterladen

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