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TU Berlin

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Christoph Bernhardt

Städte in der Weltwirtschaftskrise 1929-1932: Verlauf, soziale Folgen, öffentliche Interventionen und aktuelle Bedeutung

Modul 1: Urban Governance & Public Sector
Mi 12-14 Uhr • Raum A 053 • Beginn: 21.10.2009

Börsencrash und Bankenzusammenbrüche, Rezession und Massenarbeitslosigkeit führten ab 1929 in zahlreichen Ländern zu sozialen und politischen Krisen. Sowohl deren Verlauf und die sozialen Folgen als auch die politischen Antworten der Regierungen und Kommunen fielen jedoch recht unterschiedlich aus. Das Seminar wird ein besonderes Augenmerk auf die Folgen der Krise in den Städten, auf die Transformation des Sozialstaates und auf die kommunalen Kriseninterventionen richten. Die exemplarischen Fälle Berlins und des Deutschen Reiches werden mit den Entwicklungen in anderen europäischen Ländern und punktuell mit denen in den USA verglichen. Ausgewählte Aspekte der aktuellen Weltfinanz- und Wirtschaftskrise sollen mit historisch geschärftem Blick einbezogen und mögliche Schlüsse aus den Vorgängen in der Zwischenkriegszeit für die Gegenwart diskutiert werden.

Literatur:
Andreas Wirsching, Herausforderungen der parlamentarischen Demokratie. Die Weimarer Republik im europäischen Vergleich, München 2007; Otto Büsch/ Wolfgang Haus, Berlin als Hauptstadt der Weimarer Republik 1919-1933, Berlin 1987; Kiran Klaus Patel, „All of this helps us in Planning". Der New Deal und die nationalsozialistische Sozialpolitik, in: Martin Aust/ Daniel Schönpflug (Hgg.), Vom Gegner lernen. Negative Fremdwahrnehmung und Kulturtransfer im 19. und 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main/New York 2007, S. 234-252; www.zeit.de/finanzkrise.

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