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TU Berlin

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Dorothee Brantz

Industrialisierung und Deindustrialisierung in europäischen und amerikanischen Metropolen

Modul 2: Dekonstruktion und Rekonstruktion

Mo 14-16 Uhr • HBS 103 • Beginn: 14.10.2013

Die Industrialisierung, so der berühmte Wirtschaftshistoriker Werner Sombart, war der wichtigste Städtebildner des 19. Jahrhunderts. Die rasante Entwicklung der Produktivkräfte und damit einhergehend ein schnelles, nachhaltiges, säkulares wirtschaftliches Wachstum ließen bestehende Städte explosiv wachsen und neue Städte gleichsam aus dem Nichts entstehen. Die Industrialisierung prägte nicht nur die Stadtbevölkerungen, sondern auch die Raum- und Baugestalt der Städte, vom Fabrik- und Wohnungsbau bis zu den Verkehrsanlagen, Grünflächen und Parks.  Welche Konsequenzen ergaben sich aus diesen Entwicklungen? Anhand spezifischer Beispiele aus verschiedenen europäischen und amerikanischen Städten werden wir die Geschichte der Industrialisierung und Deindustrialisierung und deren Auswirkungen auf die gebaute Stadt analysieren. Desweiteren werden wir uns auch mit Begriffen wie Industrialisierung, Fordismus und Postfordismus auseinander setzen, um uns einen konzeptionellen Rahmen für unsere Diskussionen über städtische Wandlungsprozesse zu erarbeiten.


Literatur: Leonardo Benevolo: Die Geschichte der Stadt. (Frankfurt, 1993);Jochen Boberg und Tilman Fichter, Hrsg, Exerzierfeld der Moderne (Berlin, 1986); David Harvey, The Condition of Postmodernity (New York, 1990); Eric Hobsbawm, The Age of Capital, 1848-1875 (New York, 1975); Jürgen Reulecke, Clemens Zimmermann (Hrsg.): Die Stadt als Moloch? Das Land als Kraftquell?.Wahrnehmungen und Wirkungen der Großstädte um 1900 (Basel, 1999)

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