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TU Berlin

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Noa Ha

SE Kontroversen zum Bau der Stadt: Planungsdebatten im 20. Jahrhundert

Modul 1: Governance und Public Sector // Mi 16-20 Uhr •  HBS 103 •  Beginn: 18.12.2013

Ziele des Seminars
Im Mittelpunkt des Seminars steht eine kritische Annäherung an die Begriffe von „Stadt“ und „Planung“, um den politischen Prozess von Planung und Annahmen des Städtischen in den Blick zu nehmen und Konfliktlinien bzw. Kontroversen zu identifizieren. Entlang spezifischer Perspektiven auf Planung (feministische, kapitalismuskritische, postkoloniale,…) betrachten wir sowohl Planungen zum Bau der Stadt als auch kritische und widerständische Positionen dazu. Über den Verlauf des Seminars werden mithilfe von verschiedenen Texten normative Definitionen hinterfragt und die verschiedenen Argumente dargelegt und diskutiert. Zielstellung des Seminars ist die Einübung des Perspektivenwechsels auf die Objekte von ‚Stadt‘ und ‚Planung‘. Mit diesem Perspektivenwechsel werden nicht nur bisherige Annahmen infrage gestellt, sondern auch unterschiedliche Bezüge zu diesen Objekten hergestellt. Hierdurch werden widersprüchliche Annahmen offensichtlich und die vermeintliche Eindeutigkeit von Stadt und Planung als politische, soziale und kulturelle Frage diskutiert, die im Kontext gesellschaftlicher Machtverhältnisse eingebunden ist.

Einführende Literatur
Ribbeck, Eckhart. „Die Welt wird Stadt“. Städtebau-Institut: Positionen (2004): 9–26.
Fainstein, Susan „Planning and the just city“. In Conference on Searching for the Just City, GSAPP, Columbia University, 2006.
Harvey, David. „Social Justice, Postmodernism and the City“. International Journal of Urban and Regional Research 16, Nr. 4 (1992): 588–601. doi:10.1111/j.1468-2427.1992.tb00198.x.

 

 

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