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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Christoph Bernhardt

Aufstieg und Krise der „autogerechten Stadt“ in Europa

Modul 1: Governance und Public Sector in der europäischen Stadtgeschichte

Mi 16-20 Uhr • HBS 103 • Beginn: 17.12.2014

Die Entwicklung europäischer Städte wurde bekanntlich nach 1945 entscheidend von den Raumansprüchen des Automobilverkehrs und den damit verbundenen Mobilitätsmustern bestimmt.  Wenig bekannt ist jedoch, dass nicht alle Städte davon in gleicher Weise überformt wurden und das Leitbild der autogerechten Stadt unter Stadtbewohnern und Städtebauern schon früh kontrovers diskutiert sowie schon vor 1970 schrittweise aufgegeben wurde. Das Seminar wird einen Akzent auf unterschiedliche Ansätze der Kommunalpolitik und Governance in diesem Feld legen. Mit der Einbeziehung der Entwicklung in Städten der DDR und des europäischen Auslands soll ein differenziertes Verständnis von Leitbild und Realität der „autogerechten Stadt“ in Europa erarbeitet werden.

Literatur:
Barbara Schmucki, Der Traum vom Verkehrsfluss. Städtische Verkehrsplanung seit 1945 im deutsch-deutschen Vergleich, Frankfurt am Main/New York 2001; Ueli Haefeli, Verkehrspolitik und urbane Mobilität. Deutsche und Schweizer Städte im Vergleich 1950-1990, Stuttgart 2008; Katharina Manderscheid, Automobile Subjekte, in: Joachim Scheiner/ Hans Heinrich Blotevogel/ Susanne Frank/ Christian Holz-Rau und Nina Schuster (Hgg.), Mobilitäten und Immobilitäten. Menschen – Ideen – Dinge – Kulturen – Kapital, Essen 2013, S. 105-121.

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