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TU Berlin

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Dorothee Brantz

Urbane Temporalitäten: Theorien, Wahrnehmung, Praxis

Modul 4: Visionen, Innovationen, Identitäten

Di 14-16 Uhr • HBS 103 • Beginn: 14.10.2014

Metropolen sind dynamische Orte. Eine solche Dynamik impliziert Bewegung und Zeit.  Während sich die Stadtforschung in den letzten Jahrzehnten ausgiebig mit Theorien und Praktiken des Raumes auseinandergesetzt hat, wurden zeitliche Phänomene und deren urbane Bezüge weitaus weniger betrachtet. Warum war das der Fall und ist nicht an der ‚Zeit’ sich auch wieder vermehrt Fragen der Temporalität zu widmen? In diesem Seminar werden wir uns kritisch und experimentell mit dieser und anderen Fragen zur Zeit auseinandersetzen. Was bedeutet überhaupt urbane Temporalität, wie lässt sie sich konzeptionell erfassen, empirisch untersuchen und wissenschaftlich einordnen? Welche Möglichkeiten für neue Herangehensweisen an städtische Phänomene bietet die Zeit? Zu den Themenbereichen, mit denen wir uns beschäftigen werden, gehören Geschichte, Erinnerung, Jahreszeiten, Alltag, Mobilität, Globalität, Zeitmessung, Rhythmus, Arbeits- und Freizeit u.a.m. Ziel des Seminars ist ein differenzierteres Verständnis der Möglichkeiten, die eine raumzeitliche Analyse der transdisziplinären Stadtforschung bietet. 

Literatur:
Wolfgang Kaschuba, Die Überwindung der Distanz: Zeit und Raum in der europäischen Moderne, Frankfurt: Fischer, 2004; Stephen Kern, The Culture of Time and Space, 1880-1918, Cambridge: Harvard UP, 1983; Reinhart Koselleck, Zeitschichten, Frankfurt: suhrkamp, 2000; Kevin Lynch, What Time is this Place? Cambridge: MIT Press, 1972; Karl Schlögel, Im Raume lesen wir die Zeit, München: Hanser, 2003.

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