direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Dorothee Brantz

Industrialisierung und Deindustrialisierung in europäischen und amerikanischen Metropolen

Modul 2: Dekonstruktion und Rekonstruktion

Di 14-16 Uhr • HBS 103 • Beginn: 13.10.2015

Die Industrialisierung, so der berühmte Wirtschaftshistoriker Werner Sombart, war der wichtigste Städtebildner des 19. Jahrhunderts. Die rasante Entwicklung der Produktivkräfte und damit einhergehend ein schnelles, nachhaltiges, säkulares wirtschaftliches Wachstum ließen bestehende Städte explosiv wachsen und neue Städte gleichsam aus dem Nichts entstehen. Die Industrialisierung prägte nicht nur die Stadtbevölkerungen, sondern auch die Raum- und Baugestalt der Städte, vom Fabrik- und Wohnungsbau bis zu den Verkehrsanlagen, Grünflächen und Parks.  Welche Konsequenzen ergaben sich aus diesen Entwicklungen? Anhand spezifischer Beispiele aus verschiedenen europäischen und amerikanischen Städten werden wir die Geschichte der Industrialisierung und Deindustrialisierung und deren Auswirkungen auf die gebaute Stadt analysieren. Des Weiteren werden wir uns auch mit Begriffen wie Industrialisierung, Fordismus und Postfordismus auseinandersetzen, um uns einen konzeptionellen Rahmen für unsere Diskussionen über städtische Wandlungsprozesse zu erarbeiten.

 

Literatur: Jochen Boberg und Tilman Fichter, Hrsg, Exerzierfeld der Moderne (Berlin, 1986); Eric Hobsbawm, The Age of Capital, 1848-1875 (New York, 1975); Miriam Levin, Sophie Forgan, Martina Hessler, Robert Kargon, and Morris Low, Urban Modernity: Cultural Innovation in the Second Industrial Revolution (Cambridge, MA, 2010); Jürgen Osterhammel, Die Verwandlung der Welt (München: C.H. Beck, 2009); Dieter Schott, Europäische Urbanisierung: Eine umwelthistorische Einführung (Köln: Böhlau, 2014); Clemens Zimmermann, Industrial Cities: History and Future (Frankfurt: Campus, 2013).

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe