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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Christoph Bernhardt

Stadtumbau im 20. Jahrhundert

Modul 1: Governance und Public Sector in der europäischen Stadtgeschichte

Mi 14-16 Uhr • HBS 103 • Beginn 21.10.2015

Im Ergebnis der Urbanisierungskrise des späten 19. Jahrhunderts kam es zu einer starken gesellschaftlichen und politischen Bewegung für die Reform der überkommenen Stadtstrukturen. Soziale Missstände wie Wohnungselend und Gesundheitsprobleme förderten die Bereitschaft, Altbauten in großem Umfang abzureißen, um „Licht und Luft“ in die dicht bebauten Viertel zu bringen. Die „Mietskasernenstadt“ wurde geradezu zum Hassobjekt des Städtebaus der Moderne.

Das Seminar soll, ausgehend vom späten 19. Jahrhundert, prominente Projekte des Stadtumbaus in europäischen Städten betrachten. Neben den politischen Motiven und Strategien sollen auch wirtschaftliche Aspekte einbezogen und insbesondere auf Fragen von Governance und Partizipation geachtet werden. Kritisch zu reflektieren ist unter anderem, inwieweit scheinbar an der traditionellen Stadt orientierte Vorhaben gleichwohl zerstörerisch wirkten, aber auch, dass die Kritik an der breiten Welle der Stadtzerstörung im Verlauf des 20. Jahrhunderts durchgehend stärker war als bisher wahrgenommen. 

 

 

Literatur: Georg Wagner-Kyora: Wiederaufbau europäischer Städte/Rebuilding European Cities, Stuttgart 2014; Harald Bodenschatz: Platz frei für das Neue Berlin,  Berlin 1987; Gerhard Fehl/Juan Rodriguez-Lores (Hg.): Stadtumbau, Hamburg 1995; Jahrbuch für Stadterneuerung, Jg. 2014

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