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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

SE Inklusive Stadt und urbanisierte Exklusion

Noa Ha

Modul 3: öffentlicher Raum und Stadtkultur

Mi 10-12 Uhr • HBS 103 • Beginn: 19.10.2016

Was ist Inklusion? Und wer inkluiert wen? Wer kann sich wie im städtischen Raum bewegen und seit wann? Kann Stadt eine gesellschaftliche Inklusion fördern, oder nicht? Welche städtischen Räume werden hierfür benötigt? Welche Städte exkluieren bzw. diskriminieren und welche sind inklusiv? Welche historischen Vorlagen gibt es hierfür?

All diese Fragen bilden Ausgangspunkte für das Seminar, denn sie fragen danach wie durch die Stadt und die Produktion des Städtischen gesellschaftliche Inklusionen und Exklusionen manifest werden. Im Seminar werden ausgesuchte Begriffe, die in diesem Zusammenhang wichtig sind, untersucht, und auf ihren Bedeutungszusammenhang hin beleuchtet. Desweiteren werden sowohl Gesetzestexte, konkrete räumliche Situationen und Kartierungen herangezogen und angewendet, um die vielschichtigen Dimensionen von Inklusion und Exklusion zu betrachten und in ihrer Wechselwirkung zu analysieren. Insbesondere feministische, queer-feministische, rassismuskritische und ableistische Theorien bilden analytische Zugänge, um die jeweiligen Dimensionen theoretisch einordnen zu können und in der Verflochtenheit zu anderen städtischen Inklusions- und Exklusionsprozessen zu verstehen.

 

Einführende Literatur:

Boatcă, Manuela. 2010. “Diskriminierung in der Longue Durée. Globale Muster und Lokale Strategien.” In: Hormel, Ulrike an  Albert Scherr. Diskriminierung. Grundlagen und Forschungsergebnisse. VS Verlag für Sozialwissenschaften. S. 115–133. 

Madanipour, Ali, and others. 2011. “Social Exclusion and Space.” In: LeGates, Richard T., and Frederic Stout. 2003. The City Reader. Psychology Press. S. 181 – 188   

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