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TU Berlin

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SE Fotografie als Technik und urbane Alltagspraxis

Dorothee Brantz

Fotografie als Technik und urbane Alltagspraxis

Modul 4: Visionen und Identitätskonstruktionen des Urbanen

Di 14-16 Uhr • HBS 103 • Beginn: 15.10.2019

Die geistes- und sozialwissenschaftliche Erforschung der Stadt basiert hauptsächlich auf Texten obschon unsere Wahrnehmung von Stadt eigentlich vornehmlich durch Bilder geprägt wird. Worin besteht der Unterschied zwischen der Stadt als Text und der Stadt als Bild? Was können wir aus Bildern "lesen" und was vermitteln sie uns darüber hinaus auch für unsere eigenen Forschungsperspektiven? In diesem Seminar werden wir diesen Fragen anhand einer ganz speziellen bildlichen Darstellung von Stadt nachgehen – der Fotografie. War die etwa zeitgleiche Entwicklung der Fotografie und Entstehung westlicher Metropolen im 19. Jahrhundert nur ein historischer Zufall oder gibt es da kausale Zusammenhänge, deren Entdeckung uns neue Perspektiven auf die Stadt ermöglichen? Welche Rolle spielen fotographische Darstellungen in der Visualisierung gegenwärtiger urbaner Entwicklungen? In den einzelnen Sitzungen werden wir uns mit bestimmten fotografischen Sichtweisen auf Stadt auseinandersetzen, so z.B. der Straßenfotografie, der Architekturfotografie, aber auch der dokumentarischen im Gegensatz zur piktoralen Darstellung des Urbanen. Neben der Analyse der Geschichte der städtischen Fotografie, haben Studierende die Möglichkeit selbst kreativ zu werden und die Gegenwart urbaner Lebenswelten fotografisch darzustellen und gemeinsam zu diskutieren.

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