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TU Berlin

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Projekte & Exkursionen 2012

Hier finden Sie Informationen über laufende bzw. abgeschlossene Projekte und Exkursionen des Masterstudiengangs. Welche Aktivitäten demnächst geplant sind, können Sie im Lehrangebot einsehen.

FRITZ | DORF | STADT – Kolonistendörfer in der Metropolregion

Lupe

Eine Ausstellung zur Geschichte und Aktualität der Siedlungspolitik Friedrich II. in Berlin und Brandenburg im Rahmen des Themenjahrs von Kulturland Brandenburg 2012

Friedrich II. setzte auf Toleranz, Technik und Talent, als er im 18. Jahrhundert Glaubensflüchtlinge aus vielen Teilen Europas in das dünn besiedelte, rückständige Preußen lockte. Zur Modernisierung des Landes suchte er qualifizierte Handwerker wie Spinner, Weber oder Landwirte. Für sie wurden rationelle Siedlungen geplant und realisiert, von denen viele heute im Gebiet der Berlin-Potsdamer Metropolregion liegen. Sie sind zu Teilen der Stadt geworden mit jeweils ganz unterschiedlichen Qualitäten. Ihre dörflichen Strukturen haben sich inmitten verdichteter Berliner und Potsdamer Mietshäuser erstaunlicherweise bis heute erhalten.
Unter Leitung des Kuratorinnenteams [best]-bb, Dr. Nicola Bröcker, Dr. Celina Kress (CMS) und Dr. Simone Oelker entwickelten Studierende des Masterstudiengangs Historische Urbanistik am CMS einen mobilen Ausstellungswürfel, der beispielhaft die ehemaligen Kolonistendörfer Nowawes (Potsdam-Babelsberg) und Erkner in Brandenburg sowie Friedrichshagen und Rixdorf (Neukölln) in Berlin vorstellt. Die Präsentation des Kubus im Rahmen von Stadt- und Kunstevents an allen vier Standorten war Bestandteil des Studienprojekts.

Neues Wohnen Neukölln. Wohnquartiere von 1900 bis heute

High-Deck-Siedlung, Nuria Maria Hoyer Sepúlveda, 2012
Lupe

Eine Ausstellung des Mobilen Museums Neukölln und Studierenden des Masterstudiengangs Historische Urbanistik am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin

Neuköllner Wohnquartiere weisen eine beeindruckende Vielfalt auf, sie bieten unterschiedlichste Orte für Zuwanderung und Heimat. Wir zeigen elf Beispiele unterschiedlicher Quartiere aus der Zeit von 1900 bis heute, die das breite Spektrum des Wohnens im Bezirk präsentieren. Jedes Beispiel steht stellvertretend für Strategien, die in ihrer Entstehungszeit innovative Antworten auf die Herausforderungen des Wohnungsbaus und der Wohnraumversorgung geben wollten.
Gleichzeitig werden die Beispiele aus heutiger Perspektive untersucht:
Haben sich die Hoffnungen erfüllt, die sich mit ihnen bei ihrer Entstehung verbanden? Welche Probleme weisen sie heute auf, welche Perspektiven haben sie?

Kurzexkursion nach Basel 16.-18.10.2012

Lupe

Bei strahlendem Wetter erkundeten 16 Studierende der Historischen Urbanistik unter Leitung von Dr. Barbara Piatti (ETH Zürich) und Dr. Dagmar Thorau Mitte Oktober die Schweizer Kulturmetropole Basel. Vorbereitet durch das Seminar „Stadtvisionen 1820 | 2020 – Basel zwischen Tradition und Transformation“ lernte die Gruppe Basel auf dieser Exkursion als höchst produktives Labor der Stadtentwicklung kennen. Vielfältige Einblicke in die Geschichte und die aktuelle Entwicklung der Stadt am Dreiländereck gaben den Studierenden des CMS in Führungen, Vorträgen und Diskussionen ExpertInnen der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel, der Christoph Merian Stiftung, des Baudepartement des Kanton Basel-Stadt, der IBA Basel 2020, des Instituts für Ethnographie und Kulturwissenschaft der Universität Basel, des ETH Studio Basel, der Stiftung Habitat und der Redaktion der TagesWoche.

MA-Studierende auf Exkursion in Dresden 17.-19.07.2012

Prof. Jürgen Paul (TU Dresden) bei seinem spannenden Vortrag zum Wiederaufbau der Frauenkirche
Lupe

Unter der Leitung von Paul Sigel (CMS) setzten sich 13 Studierende des Masterstudiengangs Historische Urbanistik während einer mehrtägigen Exkursion im Juli 2012 mit Traditionslinien, Identitätskonstruktionen sowie aktuellen planerischen und stadtpolitischen Fragestellungen in Dresden auseinander. Vorangegangen war ein vorbereitendes Seminar, in dem durch die Auseinandersetzung mit den Themenschwerpunkten Topos Kulturstadt, Rekonstruktionsdebatten, Gedenk- und Erinnerungspolitik 13. Februar 1945, Stadterneuerungsprozesse in der Neustadt, Gartenstadt Hellerau, Hygienemuseum, Gläserne Manufaktur sowie mit dem aktuellen Streitfall Waldschlösschenbrücke vielfältige Zugänge zu Dresden erarbeitet wurden. Vor Ort begleiteten uns ExpertInnen der TU Dresden, der HTW Dresden, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, des städtischen Amtes für Kultur und Denkmalpflege sowie des Deutschen Werkbunds Sachsen, die uns im Rahmen von Rundgängen, Vorträgen und Diskussionen spannende, vertiefende und lebendige Einblicke zu Geschichte und gegenwärtigen Themenfeldern Dresdens boten.

Stadt als Palimpsest: Die MA-Studierenden auf Exkursion in Rom (13.-19.05.2012)

Lupe

Vorbereitet durch das Seminar „Stadt als Palimpsest“ (Dagmar Thorau und Celina Kress) erkundeten die 30 Studentinnen und Studenten des 6. Jahrgangs unseres MA Historische Urbanistik nun vor Ort die römische Stadtgeschichte: Zentum des Imperium Romanum in der Antike, caput mundi für die Christenheit, im 19. Jahrhundert die Kapitale des neu gegründeten Italien, unter Mussolini Hauptstadt des italienischen Fascismo – keine europäische Stadt bietet ein vergleichbares Potential, um Kontinuität und Wandel städtischer Repräsentationsräume von der Antike bis zur Gegenwart vor dem Hintergrund von Dekonstruktion und Rekonstruktion zu untersuchen. Eine Woche lang, vom 13. bis 19. Mai, erprobten die Studierenden unterschiedliche Methoden zur Entschlüsselung der gesellschaftlichen Relevanz räumlicher Strukturen und Ausprägungen der Stadt.

Kolloquium DenkStadt. Perspektiven im Forschungsfeld Stadt

Lupe

Das Kolloquium, das im Wechsel mit der Veranstaltungsreihe StadtStart: Perspektiven im Arbeitsfeld Stadt jeweils im Wintersemester am CMS organisiert wird, stellt eine Plattform zur Verfügung, auf der erfahrene und Nachwuchs-Stadtforscher ihre innovativen Projekte vorstellen und gemeinsam mit Studierenden diskutieren. Ziel des Kolloquiums ist es, den Studierenden Themenbereiche und Methoden der Stadtforschung näher zu bringen, Einblicke in die Bandbreite aktueller Forschungsprojekte zu geben und damit den Dialog zwischen Forschern und Studierenden zu fördern.

Das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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