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TU Berlin

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Projekte & Exkursionen 2015

Hier finden Sie Informationen über laufende bzw. abgeschlossene Projekte und Exkursionen des Masterstudiengangs. Welche Aktivitäten demnächst geplant sind, können Sie im Lehrangebot einsehen.

Berlin als postkoloniale Stadt kartieren

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Viele koloniale Verflechtungen finden sich in europäischen Städten wieder, wie z.B. in Straßennamen, medizinischen Archiven, ethnologischen Museen, etc. Aus diesem Anlass kartierten Studierende im Rahmen eines Projektseminars der TU Berlin, Master »Historische Urbanistik«, diese Orte in Berlin. Hierfür kooperierte das Seminar mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Berlin Postkolonial e.V. und dem Praxisforschungsprojekt »erinnerungsorte« der Alice-Salomon-Hochschule.

Hier geht es zur Kartierung und hier zu aktuellen Infos.

Flughafengebäude Tempelhof - was nun?

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Möglichkeiten und Grenzen partizipativer Stadtentwicklung

Wie kaum ein anderer Ort spiegelt der Flughafen Tempelhof die Kontroversen der Berliner Stadtpolitik der vergangenen Jahre wider. Seit dem Volksentscheid im Jahr 2014 ist klar, dass das ehemalige Flugfeld eine innerstädtische Freifläche bleibt. Wie sieht allerdings die Zukunft für das Flughafengebäude Tempelhof aus? Luftfahrtmuseum, Unterkunft für Geflüchtete, Kulturhafen, Kreativ- und Eventstandort - viele Vorschläge liegen auf dem Tisch. Unklar bleibt, wie geht es weiter in THF und wer darf darüber entscheiden?

Das Projektseminar „Nachnutzung von Großinfrastrukturen – Bottom up oder top down?
Partizipative Stadtentwicklung am Beispiel Tempelhofer Feld“ im Masterstudiengang „Historische Urbanistik“ ging unter Leitung von Dr. Johanna Schlaack der Frage nach, welche Möglichkeiten für Teilhabe und zivilgesellschaftliche Mitbestimmung sich innerhalb von Stadtplanung und -entwicklung rund um Großinfrastrukturprojekte bieten. Die Rolle partizipativer bottom-up Prozesse wurde dabei anhand der Planungen für das Tempelhofer Feld und die Nachnutzung des Flughafengebäudes beleuchtet. Das Seminar fand Kooperation mit dem Fachbereich für Stadt- und Regionalsoziologie der HU Berlin (Dr. Henrik Lebuhn) statt und zielte auf die Vermittlung von Grundlagen zum Thema Partizipation und Stadtentwicklung sowie die Entwicklung und Durchführung eigener empirischer Forschungs- und Interventionsprojekte ‚vor Ort’ und in den angrenzenden Nachbarschaften.

Die Ergebnisse des gemeinsamen Lehrforschungsprojekts der TU und der HU Berlin, in dem u.a. Befragungen von NutzerInnen des Flughafengebäudes und stadtpolitischen ExpertInnen durchgeführt sowie vergleichbare Nachnutzungsprojekte und Partizipationsverfahren in anderen Nachbarschaften und Städten untersucht wurden,  wurden am 28. Oktober 2015 im Bildungswerk der Böll-Stiftung öffentlich vorgestellt und diskutiert.

Klicken Sie hier für mehr Info.

Der Klassik-Code: Wie Kultur Stadt-Land produziert

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Exkursion Weimar 9.-11. Juni 2015 

Im Zentrum der von Celina Kress geleiteten Exkursion im Masterstudiengang Historische Urbanistik stand die Frage: wie nutzt(e) die Stadt Weimar ihre vielfältigen kulturellen Ressourcen für ein effektives Stadtmarketing? Wie werden und wurden historische Persönlichkeiten (Schiller, Goethe, Cranach, Liszt, Nietzsche, Kessler, van de Velde, Gropius, etc.) (re-)animiert, um medial und global Aufmerksamkeit zu erzeugen und Besucher anzulocken? Wer spielt(e) welche Rolle? Unsere Erkundungen führten vom Bahnhofsplatz über das Gauforum zu Goethes Gartenhaus, zu Nietzsches und dem Haus am Horn, sowie zur Bauhaus-Uni. Der Leiter des Stadtmuseums und Kurator der neuen Ausstellung zur Nationalversammlung 1919, Dr. Alf Rößner, erklärte “Demokratie aus Weimar”, und Dr. Folker Metzger von der Klassik Stiftung führte in das Projekt “Topographie der Moderne” ein. – Die Führung des Fördervereins Buchenwald durch Weimar machte schließlich auf bedrückende Weise die Alltäglichkeit der Gewalt während des Nationalsozialismus im Stadtraum nachvollziehbar. In einer Schlussrunde im Garten der Villa van de Velde konnte über ambivalente Eindrücke dieser Stadt reflektiert werden.

Traditionslinien – Innovationen – Identitätskonstruktionen

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MA-Studierende auf Exkursion in Dresden

14 Studierende des Masterstudiengangs Historische Urbanistik untersuchten unter der Leitung von Paul Sigel (CMS) im Juli 2015 Traditionslinien, Identitätskonstruktionen und aktuelle stadtpolitische Diskurse in der Elbmetropole: Die Themen reichten vom Topos der Kunststadt Dresden bis zu den jüngsten Rekonstruktionsdebatten, von Dresden als einem Zentrum der Reformbewegungen um 1900 bis zur sozialistische Moderne in Architektur und Städtebau, vom Streit um die Waldschlösschenbrücke und dem Verlust des UNESCO-Welterbestatus für das Dresdner Elbtal bis zur kritischen Auseinandersetzung mit der sächsischen Landeshauptstadt als einem Zentrum der Pegida-Bewegung. Vor Ort begleiteten uns ExpertInnen der TU Dresden, der HTW Dresden, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, des städtischen Amtes für Kultur und Denkmalpflege, des Festspielhauses Hellerau sowie von Anti-Pegida-Initiativen, die uns im Rahmen von Rundgängen, Vorträgen und Diskussionen vertiefende, lebendige Einblicke zu Geschichte und gegenwärtigen stadtkulturellen und stadtpolitischen Themen- und Konfliktfeldern Dresdens boten.

StadtStart: Perspektiven im Arbeitsfeld Stadt

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Gute Jobs für Stadtliebhaber: Mit StadtStart möchten wir startbereiten StadtexpertInnen ungewöhnliche und spannende Perspektiven im Arbeitsfeld Stadt eröffnen.

Experten berichten aus der Praxis - montags von 16-18 Uhr im CMS, Raum 103:

01.06.15
Museum Neukölln:
Dr. Udo Gößwald

08.06.15
urbanPR Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit, Projekt- und Standortmarketing mbH:
Dr. Ottfried Franke & Anke Penski
EUMB Energie- und Umwelt-Managementberatung Pöschk: Robert Volkhausen

15.06.15
Kulturprojekte Berlin GmbH:
Simone Leimbach & Bjoern Weigel

22.06.15
Quartiersmanagement, Zentrum Kreuzberg/Oranienstraße:
Dr. Laila Atrache-Younes

29.06.15
TOPOS Stadtplanung – Landschaftsplanung – Stadtforschung:
Sigmar Gude

06.07.15
Career Service TU Berlin:
Susanne Geu & Felix Piechowiak
TU Berlin Centre for Entrepreneurship: Julia Helms

Programm als PDF

Exkursion nach Wien vom 16. bis 20. März

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31 Studierende der Historischen Urbanistik unter Leitung von Dagmar Thorau erkundeten im März bei strahlendem Sonnenschein eine Woche lang die Stadt Wien. Vorbereitet durch das Seminar „Wien: Kaiserresidenz – Metropole der Moderne – Hauptstadt“ analysierte die Gruppe nun vor Ort in einem dichten Programm Kontinuität und Wandel städtischer Repräsentationsräume über Jahrhunderte hinweg vor dem Hintergrund von Dekonstruktion, Rekonstruktion und Neuerfindung. Großartige Perspektiven auf die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt gaben in Vorträgen, Führungen und Diskussionen ExpertInnen vom Wien Museum, dem Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen, dem Technischen Museum Wien, dem Jüdischen Museum Wien, der Universität für Musik und darstellende Kunst, dem Magistrat der Stadt Wien, dem Recht auf Stadt-Netzwerk Wien, dem Verein Sammlung Rotes Wien, dem Museum Moderner Kunst und nicht zuletzt der Universität Wien.

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