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TU Berlin

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Projekte & Exkursionen 2017

Hier finden Sie Informationen über laufende bzw. abgeschlossene Projekte und Exkursionen des Masterstudiengangs. Welche Aktivitäten demnächst geplant sind, können Sie im Lehrangebot einsehen.

Projekt-Seminar Urban Stories: Berlin as Site of Knowledge Production / Studis ante Portas

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01. - 03. September: Hamburg - Exkursion

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In September 2017, a small group of CMS students joined Dr. Avi Sharma for a three day exploration of the Free Hansestadt Hamburg.  Hamburg’s deep-water harbor has defined the city for centuries, and the port made a natural starting point for our discussions with experts, activists, and local residents.  On a terrace overlooking the Elbe River, Professor Lisa Kosok (Hafen City University) talked with us about the political culture of European port cities, and helped us to better understand how geography, trade and technology have shaped Hamburg’s past and present.  Representatives from the activist group Geheimagentur took up the same theme, focusing on Hamburg’s changing role in global trading networks, and a new “right to the port” network that connects activists from New York and Hamburg to Hong Kong.  Our own Kevin Krey – a Hamburg native - took us on a walking tour through postwar social housing initiatives and the rapidly gentrifying Reeperbahn.  The opportunity to bring theory into practice, and to explore a world city from the perspective of local experts, gave us all a richer understanding of the themes we had been studying in CMS seminars.  We want to thank these and other partners who shared their insights into this extraordinary city!

Projekt-Seminar in Kooperation mit den Berlin-Studien: Fahrradstadt Berlin? Großstadtgeschichten jetzt online

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Anlässlich des 200. Geburtstages des Fahrrads haben sich Studierende des CMS im Sommer 2017 in Bibliotheken, Bildarchiven und unter Zeitzeugen auf Spurensuche begeben. In Kooperation mit den Berlin-Studien der Zentral- und Landesbibliothek entstand aus diesem Projekt-Seminar (Leitung: Dagmar Thorau) eine Website, auf der die jungen StadtforscherInnen die Geschichten zu ihren vielfältigen Fundstücken aus über 130 Jahren rund ums Fahrradfahren in Berlin präsentieren. Seit dem 10. Oktober ist sie online: http://grossstadtgeschichten-berlin.de/themen/show/16

24. - 26. Juli: Exkursion in die Doppelstadt Halle/Saale

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12 Studierende der Historischen Urbanistik erforschten unter Leitung von Dr. Dagmar Thorau im Juli drei Tage lang die Doppelstadt Halle/Saale. In einem dichten Programm gaben zahlreiche ExpertInnen vor Ort großartige Ein-, Über- und Ausblicke zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Halle und Halle-Neustadt – für die gewinnbringenden Führungen, Vorträge und Diskussionen danken wir Prof. Dr. Harald Kegler (Universität Kassel), Frank-Torsten Böger (Geschichtswerkstatt Halle-Neustadt), Ilka Bickmann und ihrem Team (Zukunftsstadt Halle 2050), Jana Kirsch (Quartiersmanagement), Philipp Kienast (Freiraumgalerie) und dem Team der Franckeschen Stiftungen.

4. Juli: Kurzexkursion der Historischen UrbanistInnen ins Berliner Olypiastadion mit panorama-b

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Im Seminar Orte des Heiligen. Religion, Ritual und Raum in der europäischen Stadt erkundeten Studierende des CMS mit Dr. Dagmar Thorau das Berliner Olympiastadion und die Langemarckhalle. Sachkundig geführt wurde die Gruppe vom TU-Alumnus Anselm Eckold (panorama-b), der mit uns vor Ort den „Mythos Langemarck: Weltkriegsgedenken im Kontext olympischer Stadionbauten 1920-1936“ beleuchtete.

13.-17. März: Paris-Exkursion

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Im März 2017 fand die diesjährige große Exkursion des Masterstudiengangs Historische Urbanistik statt.  Diesmal ging es für 18 Studierende und die beiden Kursleiter Prof. Denis Bocquet und Prof. Dorothee Brantz nach Paris.  Im Wintersemester hatten sich alle Teilnehmer eingehend mit der Geschichte und Gegenwart der Pariser Stadtentwicklung auseinandergesetzt.  Unter den thematischen Vorzeichen der Revolution und Rebellion untersuchten wir gemeinsam die historische und städtebauliche Aussagekraft dieser Konzepte aus unterschiedlichen Perspektiven einschließlich der Französischen Revolution, der Aufstände des Mai 1968 und der Unruhen in 2005.  Wir analysierten die Entstehung der Grands Ensembles sowie die Ästhetik der haussmannschen Boulevards; beschäftigten uns mit der Kanalisation und dem kulturellen Erbe der Dächer der Stadt.  Vor Ort erkundeten wir dann fünf Tage lang bei bestem Frühlingswetter unzählige Stationen dieser Pariser Geschichte, sowohl in der Innenstadt als auch in einigen Vororten der Stadt, z.B. Marne-la-Vallée.  Vieles von dem, was wir uns im Wintersemester diskursiv erarbeitet hatten, konnten wir während der Exkursion in Augenschein nehmen, um es in unser persönliches Verständnis von Stadt und Urbanität zu integrieren.  Wir erwanderten die Promenade Plantée und La Defense, besuchten Parks und die größte Moschee, bestaunten Architektur und Graffitikunst im Stadtbild sowie das Neben- und Miteinander ethnischer Vielfalt, von Armut und Überfluss, Konsum und Tristesse.  Neben unseren Ortsbegehungen haben wir auch mehrere Ausstellungen besucht und Diskussionen mit Experten geführt.  Und natürlich tauschten wir uns auch immer wieder in Einzelgesprächen entlang des Weges über unsere Eindrücke von Paris im Vergleich zu anderen Städten aus, um unser allgemeines Verständnis von Stadt und Urbanität zu erweitern und kritisch zu hinterfragen.

NGO-Besuch in Paris

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Nach Abschluss der offiziellen Paris-Exkursion im März 2017 nutzte ein Großteil der Master-Studierenden vor Ort die Möglichkeit, sich mit der Arbeit der Initiative Resistance à l`Agression Publicitaire (R.A.P.) zu beschäftigen. In den Räumlichkeiten der NGO im Stadtteil Gambetta wurden von einem ihrer Mitbegründer, Khaled Gaiji, die Auswirkungen aggressiver Werbung im öffentlichen Raum als Aushängeschilder kapitalistischer Verwertungslogik veranschaulicht. Die ehrenamtliche Arbeit der Organisation in Paris, ihre Forderungen nach einer gesetzlichen Einschränkung der manipulativen Werbung im Stadtbild und verschiedene Formen des Widerstands (z.B. Ad-Busting) wurden dabei mit den Studierenden umfassend diskutiert. Zur weiteren Informationen zum Thema und der Arbeit der R.A.P. siehe auch...;http://antipub.org/.

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