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TU Berlin

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Projekte & Exkursionen 2018

Hier finden Sie Informationen über laufende bzw. abgeschlossene Projekte und Exkursionen des Masterstudiengangs. Welche Aktivitäten demnächst geplant sind, können Sie im Lehrangebot einsehen.

19.-21.07.: Duisburg-Exkursion

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Unter der Fragestellung „vom kranken Industriestandort zur Zukunftsregion Ruhr?“ reisten Studierende des Studienjahrgangs 2017/18 im Juli 2018 ins Ruhrgebiet um vor Ort Einblicke in den Strukturwandel der Region zu erhalten. An Orten wie dem Landschaftspark Nord in Duisburg diskutierten die Teilnehmer mit Experten landschaftsplanerische Konzepte für stillgelegte Industrieanlagen und rekonstruierten die Bedeutung von Natur in regionalen städteplanerischen Zukunftskonzepten. In Besuchen der Zeche Zollverein, aber auch des neu erschaffenen Bergparks auf der ehemaligen Zeche Lohberg widmeten sich die Studierenden zusammen mit lokalen Akteuren und Wissenschaftlern dem kulturellen Erbe der Region. Die Gruppe begab sich auf Spurensuche der mit der Internationalen Bauaustellung Emscher Park bereits in den 1980er Jahren eingeleiteten Umgestaltung und Re-Nutzung von Zechen, Eisen- und Stahlhütten und anderen urbanen industriellen Gebäudekomplexen.

09.06.2018: Das CMS bei der Langen Nacht der Wissenschaften

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Das CMS bei der Langen Nacht der Wissenschaften

Bei der langen Nacht der Wissenschaften öffneten vergangenen Samstag zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen in Berlin und Potsdam zum 18. Mal ihre Türen. Tausende Besucher*innen besichtigten an diesem Abend die Universitäten und Forschungseinrichtungen der Stadt. Auch das Center for Metropolitan Studies gewährte Interessierten einen Einblick in seine Arbeit und Forschung. Im Rahmen eines Projektseminars gestalteten Studierende des Studiengangs „Historische Urbanistik“ den Abend.

Zu der Frage „Was war 1968 an der TU Berlin los?“ diskutierten ehemalige sowie aktuelle Studierende und Lehrende der TU. Zunächst schilderten die Ehemaligen ihre persönlichen Eindrücke aus der Zeit um 1968. Thematisiert wurden neben der kritischen Universität auch das Verhältnis von Planung, Architektur und Politik. Daraufhin wurde die Frage nach dem Erbe von ‛68 und dem politischen Gestaltungswillen der Studentenschaft von heute aufgeworfen. Wir danken Franziska Eichstädt Bohlig, Ingrid Lübke, Sigmar Bude und Lisa Braun für die anregende Diskussion!

Der Film „Natura Urbana“ brachte die Zuschauer*innen anschließend auf eine Reise durch die Berliner Brachlandschaft und leitete sie durch die „Spaces of Spontaneous Nature“. Der Film ermöglichte einen historischen und gegenwärtigen Blick auf stadtpolitische und ökologische Perspektiven in unserer Stadt. Dabei kam die Frage nach der Zukunft solch alternativer Orte in einer wachsenden Stadt auf. Anschließend gab es Zeit zum Austausch.

Unter dem Titel „Is Berlin the New Athens?“ präsentierte der 12. Jahrgang im Rahmen einer kleinen multimedialen Ausstellung Eindrücke und Erkenntnisse ihrer Athen-Exkursion im vergangenen Februar.
Ist Athen das neue Berlin? Diese Frage wird seit einigen Jahren auch in Bezug auf einige andere süd- und osteuropäische Städte gestellt. Ist da was dran? Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen Athen und Spree-Athen? Hat es überhaupt einen Sinn Städte miteinander zu vergleichen? Diese Fragen wurden während der Langen Nacht gemeinsam mit den Besucher*innen verhandelt. Auf der Exkursion entstandene Fotos von Street-Art veranschaulichten die „Competition of Structures“ in der griechischen Hauptstadt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der gebauten und urbanen Umgebung. Beim „Graffitti-Quizz“ musste erraten werden, ob die Aufnahmen in Berlin oder Athen entstanden waren.

Außerdem wurde ein Einblick in die Szene des zeitgenössischen Tanzes in Berlin gegeben und der Frage nachgegangen: Wie verstehen wir Tanz im urbanen Kontext Berlins? Die Beziehung von Geschichte, Raum, Ort und kreativer Gemeinschaft sowie die Rolle konzeptueller Performances standen dabei im Fokus.

Vor dem Ausstellungsraum konnten Groß und Klein ihr „urbanes Wissen“ bei einem U-Bahn-Quizz oder einem Tier-Quizz unter Beweis stellen. Die kleinsten Besucher*innen konnten in einer Bücherecke einiges entdecken oder am Basteltisch selbst kreativ werden.

Wer bei dem gegebenen Wetter lieber draußen und mit dem Fahrrad unterwegs sein wollte, konnte an einer Radtour durch die Umgebung teilnehmen und so neue Eindrücke von Berlin sammeln.

Als kleines Andenken für zu Hause wurden unsere Besucher schließlich mit einer eigens entworfenen Anleitung für einen etwas unkonventionellen Kiez-Spaziergang ausgestattet…

Wir danken allen Studierenden, Dozenten*innen, Podiums-Gästen und Unterstützer*innen für die erfolgreiche Organisation, die tollen Exponate und den gelungenen Abend!

26.02.-02.03.: Athen-Exkursion

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In February 2018, 25 students joined Avi Sharma for “Urban Laboratory, Athens after the Financial Crisis.” Building on a semester of research, we travelled to Athens hoping to better understand topics ranging from the financial crisis and migration, to the urban environment and public space.  From the first moments, we encountered images that were familiar and yet surprising.  Graffiti along the train lines from the airport declared that “Athens is the new Berlin,” and yet for many of us, Athens seemed more like Bogota or even parts of New Delhi. 

Over five days, we met with extraordinary partners, including Hariklia Hari of the Microgeographies project, Stephania Xydia of , Stelios Voulgaris from COMM'ON, Konstantinos from O Allos Anthropos, and Penelope Amelidou of Alpha Bank and the Athens Olympic Committee.

Students also had time to build their own networks.  They were invited to dinner by radical gardeners who have occupied parts of the decommissioned Hellenikon airport; they met volunteers at the Khora Refugee Community Project; volunteered at a community health clinic; and they joined other young people at the protests which are so much a part of Athenian urban life. 

An “Urban Laboratory” sounds both stuffy and somehow colonial. But in Athens, we found extraordinary partners and built personal and working relationships that have the potential to last for years to come.  The trip was so rewarding in part because it helped to us to better understand the things we think about in the seminar room, and to imagine new ways for thinking about the urban.  Some of our discoveries will be presented in Berlin at the Lange Nacht der Wissenschaften in June, 2018.     

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