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TU Berlin

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Veranstaltungen 2011: Rückblick

„Exkursionen für Morgen“ - Kooperationsseminar des CMS mit dem Haus der Kulturen der Welt (HKW)

Wie sieht das „gute Leben" in der Stadt aus in Zeiten der ökologischen Krise? Und was verbindet Stadt, Nachhaltigkeit und Lebenskunst? Diese Fragen stellen sich derzeit Dorothee Brantz (CMS, TU Berlin) und Katja Sussner (HKW) gemeinsam mit einer Gruppen von Studierenden unseres MA „Historische Urbanistik". Ziel des Projektseminars ist es, kreative Antworten auf diese Fragen zu finden und sie in Form einer konzipierten und durchgeführten Exkursion umzusetzen. Die Exkursion wird im Rahmen des im August stattfindenden HKW Festivals „Über Lebenskunst" veranstaltet.
Mit dem Festival „Über Lebenskunst" wird das Haus der Kulturen der Welt an vier Tagen und Nächten im August 2011 zum Umschlagplatz für künstlerische Positionen und praktische Modellversuche. Es eröffnet neue Perspektiven auf eine nachhaltige Lebenskunst angesichts der globalen Herausforderung der ökologischen Krise. Weitere Informationen: http://www.ueber-lebenskunst.org/

Gasometer Fichtebunker – ein Geschichtsspeicher im Fokus. Publikationsprojekt des CMS und des Berliner Unterwelten e.V.

Achtzehn Studierende des MA Historische Urbanistik erschließen in unserem Kooperationsprojekt mit dem Berliner Unterwelten e.V. 130 Jahre Stadtgeschichte rund um den ehemaligen Gasometer in Kreuzberg. Sein Gas brachte seit 1876 das nächtliche Berlin zum Leuchten, als gewaltiger NS-Bunker bot er im 2. Weltkrieg Tausenden von Menschen Schutz, während des Kalten Krieges lagerten dort Nahrungsmittel für den Ernstfall, in den letzten Jahren entfachten Neunutzungskonzepte die Debatte um die Gentrifizierung Kreuzbergs - der Gasometer Fichtebunker ist ein faszinierender Geschichtsspeicher. Mit diesem Projekt erschließen wir ihn für eine breite Öffentlichkeit: Im Oktober werden die Ergebnisse in einer reich bebilderten Publikation mit Artikeln und Zeitzeugen-Interviews, historischen Dokumenten und aktuellen Fotos in der Edition Berliner Unterwelten erscheinen.

Peter Marcuse war am 9. August 2011 zu Gast am CMS

Peter Marcuse (Professor of Urban Planning an der Columbia University New York) hat am Dienstag, den 9. August 2011 einen Gastvortrag zum Thema "Creative City" gehalten und seine aktuelle Forschung mit den Studierenden, Mitarbeitern und Gästen des CMS diskutiert.

"Die Stadt in Bewegung" - Das CMS auf der Langen Nacht der Wissenschaften

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"Die Stadt in Bewegung - Verkehrswege und Mobilität in Metropolen" hieß das Motto unter dem sich das CMS in diesem Jahr auf der Langen Nacht der Wissenschaften an der TU Berlin präsentierte. Die Studierenden des MA "Historische Urbanistik" boten den Besuchern der Langen Nacht neben einer Ausstellung zu Stadtexkursionen in Frankreich eigens gedrehte Videofilme mit Kurzpräsentationen, mehrere Stadtquiz und weitere Mitmachaktionen. In Kooperation mit dem Fachgebiet Planungs- und Architektursoziologie der TU Berlin wurden außerdem mehrere Vorträge zum Thema "Radialstraßen" präsentiert. Neben Berliner Fallbeispielen, wie dem Tempelhofer Damm, dem Bundesplatz in Wilmersdorf und der Karl-Marx-Straße in Neukölln, stellten die Referenten internationale Hauptverkehrsachsen aus den Städten Los Angeles und London vor und thematisierten die Möglichkeiten ihrer Reurbanisierung. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden mit dem Publikum die Chancen und Hindernisse der praktischen Umsetzung solcher Projekte sowie die stärkere Einbeziehung von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft in die Entwicklungs- und Umsetzungsphasen diskutiert.

Internationale Konferenz zu Jane Jacobs an der Hafen City Universität Hamburg

Fünfzig Jahre nach dem Erscheinen von Jane Jacobs’ einflussreichem Buch “Tod und Leben großer amerikanischer Städte” organisierte Dirk Schubert (HCU Hamburg) Mitte Mai 2011 eine internationale Tagung, die das Erbe der bedeutenden Stadtdenkerin und -aktivistin beleuchtete und sich mit der Frage auseinandersetzte, welche konkreten Folgen sich aus den von ihr vertretenen Positionen für die Stadtplanung und Stadtpolitik bis heute ergeben. Die Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (GSU) war Kooperationspartner der Tagung und wurde von Celina Kress (CMS, TU Berlin) vertreten, die auch die Sektion “Jane Jacobs –‘A Radical Thinker’“ moderierte. Klaus Brake (CMS) hat im letzten Panel einen Vortrag mit dem Titel “What (would) Jane Jacobs Have Said and her Relevance for Today and Tomorrow” präsentiert. Die Publikation der Tagungsergebnisse ist geplant.
Weitere Informationen

STADTVISIONEN 1910|2010 in London

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Vom 9. April bis zum 14. Mai 2011 war eine englische Version der Ausstellung STADTVISIONEN 1910|2010 in Dalston im Londoner Stadtbezirk Hackney zu sehen.
Der Transfer der Ausstellung wurde vom Architekturmuseum der TU Berlin und unserem Partner in London, der Städtebauabteilung des Londoner Bürgermeisters ‚Design for London', vorbereitet und maßgeblich durch Cordelia Polinna organisiert. Zusätzliche Informationen finden Sie auf den Seiten von Design for London

Ausstellung "Große Wohnsiedlungen des 20. Jahrhunderts"

Am 11. April 2011 wurde die Ausstellung "Große Wohnsiedlungen des 20. Jahrhunderts" am CMS eröffnet.

Berliner Wohnsiedlungen der 1920er Jahre zählen heute zum Weltkulturerbe. Auch die hier vorgestellten Siedlungen lohnen einer tiefergehenden Betrachtung. Sie sind beispielhaft für verschiedene Epochen und Ausformungen des Berliner Siedlungsbaus und spiegeln zugleich dessen Kontinuitäten wider.
Die vom späteren Berliner Stadtbaurat Martin Wagner erbaute Lindenhofsiedlung in Tempelhof darf als Vorreiter des sozialen Wohnungsbaus gelten. Das in den 1950er Jahren aus Anlass der Westberliner Interbau errichtete Hansa-Viertel wird bis heute als ein herausragendes Exempel der städtebaulichen Nachkriegsmoderne gefeiert. Der als „sozialistisch“ erbaute Wohnkomplex Fennpfuhl in Lichtenberg und der jüngst energetisch und gemeinschaftsorientiert sanierte Meller Bogen in Reinickendorf, die beide im Wesentlichen in den 1970er Jahren in mehrgeschossiger Bauweise realisiert wurden, können als – über lange Zeit hinweg unterschätzte – Beispiele für ein insgesamt krisenfestes und zukunftsfähiges Segment des Berliner Wohnungsmarktes gewertet werden.
Die Ausstellung schlägt einen Bogen vom geschichtlichen Rückblick auf die Entstehungszeit, über die bauliche und soziale Entwicklung bis zu Ideen und Perspektiven für die Zukunft der vier Stadtquartiere.

Exkursion „Leitbilder und Repräsentationsräume“ in Paris, Le Havre, Rouen und Caen

Die diesjährige Große Exkursion unseres Master-Studienganges „Historische Urbanistik" führte die Studierenden unter der Leitung von Georg Wagner-Kyora (CMS, TU Berlin) und Mechtild Gilzmer (Institut für Französische Philologie, TU Berlin) im März 2011eine Woche lang nach Frankreich. In Paris, Rouen, Caen und Le Havre ging es um Erinnerungsorte, Denkmalkultur und Wiederaufbau im historischen Stadtraum des 20. Jahrhunderts. Die Exkursion wurde gefördert durch das Deutsch-Französische Jugendwerk in Paris. Den vollständigen Bericht finden Sie hier: (PDF, 48,0 KB)

Workshop "Gefüge, Kollektive und Dispositive"

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Der Workshop Gefüge, Kollektive und Dispositive. Zum ›Infrastrukturalismus‹ des Gesellschaftlichen fand am 18./19. März am Center for Metropolitan Studies, TU Berlin statt.

Entgegen der dominanten Hinwendung poststrukturalistischer Kultur- und Sozialwissenschaften zu Phänomenen des Unscharfen, Brüchigen und Ambivalenten untersuchte die Theoriewerkstatt Kategorien sozialer und kultureller Verfestigung, Kristallisation und Vereindeutigung.
Neben den foucaultschen Dispositiven und latourschen Kollektiven ging es auch um den von Gilles Deleuze entwickelten Begriff des Gefüges, welcher für die die Sozial- und Kulturwissenschaft neu entdeckt werden könnte: Das Gefüge-Konzept erlaubt, die Sozialität stiftende, etablierende, stabilisierende Funktion der ‚großen‘ Artefakte und Infrastrukturen zu berücksichtigen; und diese in die Netze von Praktiken und Diskursen sowie deren Subjekt- und Sozialformungen einzubeziehen.
Damit lassen sich auch Strategien und Taktiken sowie die Territorien, die solche infrastrukturellen Gefüge etablieren, in den Blick nehmen. So wird die materielle Infrastruktur zum Testfall jeder kultursoziologischen und -philosophischen Theorie, der zufolge es ja das Symbolische ist, in dem sich Gesellschaft herstellt.
Programm (PDF, 116,5 KB)

Die Zukunft der Berliner Altstadt | 2. Podiumsgespräch: Berlins Vergessene Mitte

Beim 2. Podiumsgespräch Ende Februar 2011 in der Nikolaikirche, das in Kooperation des CMS mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin im Rahmen der Ausstellung “Berlins vergessene Mitte” veranstaltet und von Lorenz Maroldt (Der Tagesspiegel, Berlin) moderiert wurde, diskutierten Jörn Düwel (Architekturhistoriker, HCU Hamburg), Florian Mausbach (eh. Präsident des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Berlin). Celina Kress (Architekturhistorikerin und Architektin, CMS), Ivan Reimann (Architekt, Berlin und Dresden), und Henning Thomsen (Gehl Architects, Architekt und Stadtplaner) unter reger Beteiligung der Berliner Öffentlichkeit über Konzepte, Grenzen und Möglichkeiten für die Wiedergewinnung von Urbanität und Geschichte in der Historischen Mitte Berlins.

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