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TU Berlin

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Veranstaltungen 2012: Rückblick

Ausstellung: FRITZ | DORF | STADT – Kolonistendörfer in der Metropolregion

Lupe

Am 2. November 2012 um 19:00 Uhr wird der mobile Ausstellungskubus FRITZ | DORF | STADT - Kolonistendörfer in der Metropolregion an seinem zweiten Ziel in Berlin als Gast in der Ausstellung "Böhmische Rhapsodie" der Künstlerin Beate Klompmaker in der Galerie im Saalbau in Berlin-Neukölln präsentiert (Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin).

Die im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2012 vom team [best] konzipierte und mit Studierenden des Masterstudiengangs Historische Urbanistik am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin realisierte Ausstellung beleuchtet die ehemaligen Kolonistendörfer in Nowawes-Babelsberg und Erkner (Brandenburg) sowie in Friedrichshagen und Rixdorf-Neukölln (Berlin) und wird im Laufe der zweiten Jahreshälfte an allen vier Orten gezeigt. 

Deutlich wird, dass bereits Friedrich II. im 18. Jahrhundert auf Toleranz, Technik und Talent setzte, als er Migranten – vor allem Glaubensflüchtlinge – in das dünn besiedelte Preußen lockte. Die länderübergreifende Ausstellung macht vielfältige historische und gegenwärtige Qualitäten der urbanen Dörfer sichtbar, die bis heute das Leben der Städter auf besondere Weise prägen.



Ausstellungsort 3. November – 18. Dezember
, Galerie im Saalbau, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin-Neukölln, Di – So 10–20 Uhr.

Eröffnung in Berlin-Neukölln: 2. November 2012, 19.00 Uhr,
Vernissage „Böhmische Rhapsodie“.
 
Ausstellungsort bis 30.10.2012:
Christophorus-Kirche, Bölschestraße 27-30, 12587 Berlin-Friedrichshagen.

Weitere Informationen zum Inhalt und Programm finden Sie in der TU Medieninformation www.tu-berlin.de/?id=120212

1. Jahreskonferenz des Internationalen Graduiertenkollegs

Am 2. und 3. November 2012 fand die erste Jahreskonferenz des Internationalen Graduiertenkollegs zum Thema "Urban–Activism–Scholarship: Global Discourses in Local, Historical and Contemporary Contexts" statt.

Hier finden Sie das Programm (PDF, 392,5 KB).

Peter Jelavich zu Gast am CMS

Peter Jelavich von der Johns Hopkins University war am Freitag, den 13. Juli 2012 von 14-16h zu Gast am CMS und hat mit den IGK-Fellows und weiteren Nachwuchsforschern seine Texte diskutiert.

Workshop: Urbanisierung im 20. Jahrhundert

Am 31. Mai und 1. Juni 2012 fand der vom Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, dem Center for Metropolitan Studies und der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung gemeinsam veranstaltete Workshop "Urbanisierung im 20. Jahrhundert" statt:


Begriff und grundlegende Prozesse der Urbanisierung sind für das 20. Jahrhundert längst nicht in gleichem Maß von der Forschung aufgearbeitet worden wie für frühere Epochen, obwohl die Urbanisierung global dramatisch voranschritt und weiter anhält. Das ist umso verwunderlicher, als der Begriff für die neuere stadtgeschichtliche Forschung und einzelne ihrer Institutionen von zentraler Bedeutung ist.

Doch haben offensichtlich der Formwandel des Verstädterungsprozesses in Europa nach 1918 und die mit der Ausblendung kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Züge verbundene Verengung des Urbanisierungsbegriffs auf siedlungsstrukturelle Transformationen verhindert, dass er für das 20. Jahrhundert ähnlich breit entfaltet und empirisch untersetzt wurde wie für das 19. Jahrhundert.

Für eine Beschäftigung mit dem Konzept sprechen neben der anhaltenden globalen Dynamik der Urbanisierung auch die Brisanz jüngerer Entwicklungen wie z.B. von „Schrumpfungsprozessen“ und verstärkter räumlicher Disparitätenbildungen sowie die Notwendigkeit einer Integration von kulturgeschichtlich-habituellen Dimensionen in das Konzept.

Der Workshop fokussierte auf theoretische und konzeptionelle Fragen, zielte auf eine Bestandsaufnahme der Forschungsdiskussion ab und hat fruchtbare neue Perspektiven eröffnet.


Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf dem Flyer (PDF, 592,6 KB)

„Geschichtsspeicher Fichtebunker“: Junge StadtforscherInnen des MA-Studiengangs Historische Urbanistik präsentieren ihre Publikation

Sein Gas brachte das kaiserzeitliche Berlin zum Leuchten, ab 1941 diente er als Luftschutzanlage, im Kalten Krieg lagerten dort Nahrungsmittel für den Ernstfall – der Gasometer Fichtebunker in Berlin-Kreuzberg ist ein faszinierender Geschichtsspeicher. Früher auch einmal Flüchtlingslager und Obdachlosenasyl, ist er heute eine exklusive Wohnlage. Rund 130 Jahre Stadtgeschichte lassen sich an dem Riesenbau ablesen. Ein Team von Studierenden des CMS begab sich im Sommersemester 2011 auf eine stadtarchäologische Reise zum Gasometer Fichtebunker. Sie recherchierten in Bibliotheken und Archiven, trafen auf Zeitzeugen, Experten und Enthusiasten. Die Publikation, die aus dem Projekt entstanden ist, erscheint am 10. November 2011 in der Edition Berliner Unterwelten: Interviews mit Zeitzeugen und Experten, Karikaturen, Pläne, Gedichte, Erzählungen und Fotos ergänzen die Kapitel zu einer anschaulichen Entdeckungsreise durch die Berliner Stadtgeschichte.

Dagmar Thorau/ Gernot Schaulinski (Hg.), Geschichtsspeicher Fichtebunker, Berlin: Edition Berliner Unterwelten, 2011, ISBN: 978-3943112108

Pressematerial

Berliner Denkmaltag: Stadt unter Strom – das Erbe der Elektropolis Berlin

Am 17. April 2012 findet unter Beteiligung des CMS der 26. Berliner Denkmaltag statt.

Für den europäischen Kontinent war Berlin die Wiege der Zweiten Industriellen Revolution, Hauptschauplatz der Elektrifizierung und der Elektroindustrie. Kein Industriezweig hat seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts das Wirtschaftsleben Berlins so entscheidend ge­prägt wie die elektrotechnische Industrie und die Elektrizitätswirt­schaft. Sie erlangten innerhalb weniger Jahrzehnte eine weltweit führende Position. Die Stromversorgung revolutionierte die Produktion in der Industriemetropole und den Großstadtverkehr.

Die Bauwerke der Elektropolis Berlin waren nicht nur technisch, son­dern auch architektonisch innovativ. Die AEG etwa hatte bereits früh den Imagegewinn und wirtschaftlichen Vorteil erkannt, den eine mo­derne Produktgestaltung und Architektur boten. Sie engagierte namhafte Architekten und Künstler wie Franz Schwechten oder Peter Behrens für die Gestaltung ihrer Produktionsstandorte und Industrie­erzeugnisse. Karl Janisch und Hans Hertlein prägten den Siemens- Baustil und Alfred Grenander entwarf Bauwerke der BVG.

Für das CMS wird Dr. Christoph Bernhardt an der Veranstaltung teilnehmen. Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer und der Homepage der Veranstaltung.

Stellenausschreibung am IRS Erkner

Das Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung e.V. (IRS) in Erkner bei Berlin, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL), sucht zum 1.5.2012  für einen Zeitraum von drei Jahren eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Geschichtswissenschaften)
(50% Verg. Gr. TV-L E13)

in dem von der DFG geförderten Forschungsprojekt: „Die DDR-Bezirke - Akteure zwischen Macht und Ohnmacht". Das Projekt wird  in der Forschungsabteilung „Historische Forschungsstelle/Wissenschaftliche Sammlungen" des IRS bearbeitet. Die Kombination mit einem Promotionsvorhaben ist erwünscht.

Aufgaben: Exemplarische Erforschung der DDR-Bezirke, ihrer Handlungsspielräume im System der DDR, des Zusammenwirkens mit anderen Akteuren und der politischen Strategien insbesondere auf dem Feld der Urbanisierung. Erwartet wird die Auseinandersetzung mit der internationalen Forschung zur DDR-Geschichte und mit neueren Ansätzen der Stadtgeschichts- und Urbanisierungsforschung.

Voraussetzungen: Hochschulabschluss in einer geschichtswissenschaftlichen oder verwandten Disziplin (vorzugsweise Politikwissenschaften, hist. Geographie), gute Kenntnisse der DDR- und der neueren Stadtgeschichtsforschung, gute Englisch- oder Französischkenntnisse in Wort und Schrift sowie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit im interdisziplinären Team.

Frauen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Anerkannte Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 27.03.2012 erbeten an:

Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung,
Petra Koch, Flakenstr. 28-31, D-15537 Erkner
Per Mail: Koch@irs-net.de

www.irs-net.de
Rückfragen: PD Dr. Christoph Bernhardt (bernhardt@irs-net.de)
oder Tel. 03362/793-118

Screening: AFTER THE FACTORY

SATURDAY, 11 FEBRUARY 2012, 18.00 H

CENTER FOR METROPOLITAN STUDIES
TU BERLIN
ERNST-REUTER-PLATZ 7
TEL BUILDING 3rd FLOOR
BERLIN
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Please join us for a screening of AFTER THE FACTORY, Philip Lauri's stunning comparative documentary film on people's lives after de-industrialisation in Detroit, USA and Lodz, Poland. Please scroll down for a synopsis.

The film premiered on Feb 2nd in Detroit and we are glad to offer the unique chance of a Berlin screening in the presence of the filmmaker!

The film will be screened in English/Polish with English subtitles and will be followed by a Q&A with the filmmaker. Free entrance.
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See the trailer here: http://vimeo.com/34660991
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Synopsis:

The global economy is in crisis. More and more businesses are outsourcing their manufacturing. And former industrial towns - whether they're in Ohio, Mississippi, or Poland - are left asking the question "What comes after the factory?" For questions like this, the best answers come from the people who have been there.

Detroit, Michigan has been running on fumes since the fall of the auto industry and Poland's textile industry in Lodz has been hanging by a thread since the fall of communism. In both cities, their populations have fled, their unemployment has spiked, and now, they're both on the front of rebuilding their economies.

After the factory presents an opportunity to learn from these two diametrically different cultures as their entire way of life transitions to something new. Stories from the citizens are inspiring. Ideas from community leaders are thought-provoking. Free-thinking entrepreneurs are putting a new spin on traditional concepts of growth.

Change is inevitable. And as the people in each city propel Detroit and Lodz into the future, this trans-continental dialogue allows communities worldwide to see how these fallen giants, troubled as they are, just might be the innovators writing the new rulebook for for next generation cities.
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For further information see www.afterthefactoryfilm.com

Workshop „City Comparisons: Possibilities and Limitations“

Am 2. und 3. Februar 2012 fand der von Marc Schalenberg mitorganisierte internationale Workshop „City Comparisons: Possibilities and Limitations“ statt. Er diente maßgeblich dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion von Forschungsoptionen aus verschiedenen thematischen und methodischen Blickwinkeln.

Das Programm des Workshops finden sie hier:

Neues Internationales Graduiertenkolleg Berlin – New York – Toronto am CMS

„Die Welt in der Stadt: Metropolitanität und Globalisierung vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ lautet der Titel des gerade von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligten international sowie interdisziplinär ausgerichteten Graduiertenkollegs, welches seinen Sitz an der Technischen Universität Berlin (Sprecherin Prof. Dr. Dorothee Brantz; Co-Sprecher Prof. Dr. Alexander Nützenadel, HU Berlin) hat.  Das Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten in Berlin (TU, FU, HU Berlin), New York (Columbia University, Fordham University, New York University, The City University of New York) und Toronto (University of Toronto, York University) wird ab Frühjahr 2012 in einem ersten Dreijahreszyklus 12 Stipendiaten und zwei Postdocs aufnehmen, um den Dialog zwischen der Geschichtswissenschaft und der interdisziplinären Stadtforschung zu vertiefen: Während Stadtforscher Globalisierung hauptsächlich als zeitgenössisches Phänomen auffassen, haben diejenigen Historiker, die sich mit den längerfristigen Prozessen der Globalisierung beschäftigen, noch kaum die spezifische Rolle von Städten in den Blick genommen. Das Kolleg möchte diese Forschungslücke schließen und in insgesamt vier Themenfeldern (Architektur und Städtebau; Migration und Mobilität; Wissen und Kommunikation; Umwelt und Nachhaltigkeit) einen relevanten Beitrag zur interdisziplinären Stadtforschung leisten. Weitere Informationen zu den Inhalten und  beteiligten Wissenschaftlern des Graduiertenkollegs sowie zu den Stellenausschreibungen finden Sie hier.

Neues Forschungsprojekt am CMS - gefördert von der Ernst-Reuter-Stiftung Berlin

Unter dem Titel „Ernst Reuter und das türkische Städtewesen. Forschung und Lehre im Exil 1936 - 1946" werden die beiden Projektleiter Heinz Reif und Dorothee Brantz (beide CMS, TU Berlin) in Kooperation mit der University of Ankara in Kürze das von der Ernst-Reuter-Stiftung Berlin geförderte Projekt am CMS beginnen. In Ernst Reuters Biografie ist die Geschichte seines türkischen Exils, in dem er aufgrund seiner Sprachbegabung schon früh in türkischer Sprache lehrte und publizierte, noch weithin eine terra incognita. Reuter hat in der Türkei, insbesondere seit der Übernahme einer Professur für Kommunalpolitik an der damaligen Hochschule für Politische Wissenschaften in Ankara 1938, kontinuierlich und außerordentlich produktiv zum türkischen Städtewesen geforscht und publiziert.
In einer ersten Phase dieses mehrstufig angelegten Projekts werden die einschlägigen Bestände von Bibliotheken und Archiven in Ankara und Istanbul gesichtet und ein Werkverzeichnis erarbeitet, das mit Abstracts in deutscher, türkischer und englischer Sprache Reuters Publikationen, Reden und Vorlesungen der historischen Forschung zugänglich macht. Von besonderer Bedeutung wird es - auch für die Geschichte der Stadtforschung an der TU Berlin und seinem CMS - sein, die Berichte und ersten Satzungsentwürfe Ernst Reuters für das noch heute an der Universität Ankara bestehende Ernst Reuter Center aufzufinden. Mit dem Projekt setzt das CMS seine langjährigen Forschungen zur politischen Biographie Ernst Reuters fort.
Ausführliche Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier:

Rückblick 2005-2016

Informieren Sie sich hier über die Veranstaltungen und Aktivitäten am CMS in den Jahren 2005-2012 mehr zu: Rückblick 2005-2016

Jahreskonferenzen des Transatlantischen Graduiertenkollegs 2008-10

Das Transatlantische Graduiertenkolleg Berlin-New York am CMS lud jährlich zu einer mehrtägigen Konferenz in Berlin ein, die sich auf einen städtischen Fokus bezog und eine Plattform für regen Austausch zwischen Nachwuchsforschern und internationalen Fachexperten bot. Hier finden Sie detailierte Information zu den vergangenen Konferenzen. mehr zu: Jahreskonferenzen des Transatlantischen Graduiertenkollegs 2008-10

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